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Albrecht Mayer bei den Seligenstädter Klosterkonzerten

Albrecht Mayer bei den Seligenstädter Klosterkonzerten

Veröffentlicht: 04/07/2021 von Kulturring Seligenstadt e.V.

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Die Nachricht hat sich wie ein Lauffeuer herumgesprochen. Trotz zunächst der Pandemie geschuldeten, unsicheren Planungen im organisatorischen Detail waren schon Bestellungen eingegangen mit der ausdrücklichen Benennung des weltweit renommierten Oboisten.

Am Sonntag, 18. Juli kommt das Bayerische Kammerorchester Bad Brückenau mit ihm nach Seligenstadt. Wegen der derzeitigen besonderen Bedingungen ist das Konzert, ursprünglich für den Kreuzgang des Klosters vorgesehen, in die Kirche St. Marien (Steinweg 25) gelegt worden. Es finden zwei Aufführungen von jeweils einer guten Stunde statt, ohne Pause. Eine um 18.00 Uhr, gleichzeitig die Eröffnung des Kultursommers Südhessen mit zusätzlich geladenen Gästen. Die zweite um 20.30 Uhr. Durch das nunmehr zulässige „doppelte Schachbrettmuster“ bei der Abstandsregelung ist eine größere Besucherzahl möglich geworden als bisher.

Der geborene Erlanger Albrecht Mayer erhielt zunächst Klavier, Blockflöten und Gesangsunterricht, ehe er im Alter von zehn Jahren mit dem Oboenspiel begann. Schon in frühen Jugendjahren erhielt er Orchestereinladungen, wurde 1990 Solooboist bei den Bamberger Symphonikern und zwei Jahre später bei den Berliner Philharmonikern.

Als Konzertsolist und Kammermusiker ist Albrecht Mayer weltweit tätig, wurde mehrfach mit dem Echo-Klassik und internationalen Preisen ausgezeichnet. Seine besondere Liebe gehört dem Werk Wolfgang Amadeus Mozarts. Zu dem in der Bearbeitung von Matthias Spindler auf dem Programm stehenden „ Ave verum corpus“ KV 618 hat er geschrieben: „Schon seit knapp 50 Jahren resoniert dieser herrliche Hymnus in mir, seit dem Moment, als ich ihn das erste Mal in Bamberg mitsingen durfte“. Und zu der Spindler-Bearbeitung von „Exsultate jubilate“ KV 165: „Eines der beseeltesten Werke, die Mozart je geschrieben hat“.

Raritäten im Programm sind zum einen die Sinfonie Nr.3 Es-Dur von Simon Le Duc (1742-1777) - dessen Werk als eine „französische Form des Sturm und Drang“ bezeichnet wird – zum anderen die „Serenade für Streichorchester und zwei Hörner g-Moll op.51“ des Steiermärkers Robert Fuchs (1847-1927), des Lehrers später berühmter Schüler wie Gustav Mahler, Jean Sibelius, Richard Strauss, Hugo Wolf.

Albrecht Mayer, der auf der Suche nach dem persönlichen Klangideal das Ensemble New Seasons gegründet hat, schlüpft in Seligenstadt zudem in die Rolle des Dirigenten des Bayerischen Kammerorchesters.

Eintritt: € 25,- | Schüler, Studenten Schwerbehinderte (w/m/d) € 18,- Ausschließlich Reservierung: EM [email protected] und Tel. 06182-25323. Angabe von Name, Anschrift, Telefon für alle Besucher erforderlich.

Der Kultursommer Südhessen wird gefördert vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst und unterstützt von der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen. 

 

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