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Jugendarbeit in Neu-Isenburg

Jugendarbeit in Neu-Isenburg

Veröffentlicht: 23/07/2016 von Stadt Neu-Isenburg

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Der Fachbereich Kinder und Jugend der Stadt Neu-Isenburg hat den Jahresbericht 2015 über die Arbeit der städtischen Jugendeinrichtungen zur Kenntnis vorgelegt.

Zu der offenen, außerschulischen Kinder- und Jugendarbeit gehören die Angebote des Jugendzentrums Gravenbruch, des Jugendcafes, des Jugendraums Zeppelinheim, der Jugendpflege, des Infocafes, des Jugendtreffs West und der Mobilen Jugendhilfe. Zusätzlich werden die offenen Jugendtreffs in der evangelischen Johannesgemeinde, der Evangelisch-Reformierten Gemeinde am Marktplatz sowie in der Evangelischen Gemeinde Gravenbruch unterstützt und durch die Stadt Neu-Isenburg gefördert. Hierfür stehen im Haushalt rund 1,022 Millionen Euro zur Verfügung, davon 15.000 Euro für die kirchlichen Angebote für Kinder und Jugendliche", berichtet Bürgermeister Herbert Hunkel.

Gemeinsames Prinzip aller Angebote ist die Freiwilligkeit: Die Kinder und Jugendlichen entscheiden selbst, ob und wie lange sie teilnehmen möchten. "Wir wollen jungen Menschen eine sinnvolle und kreative Freizeitgestaltung ermöglichen, mit dem Ziel, die Kinder und Jugendlichen in ihrer Entwicklung zu eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten zu fördern. Benachteiligungen sollen abgebaut oder vermieden werden. Erfahrene Sozialpädagogen sind dabei verlässliche Ansprechpartner, die eine verbindliche Orientierungshilfe geben," so Bürgermeister Herbert Hunkel weiter.

Die Freizeit- und Bildungsangebote für Mädchen und Jungen zwischen 8 und 21 Jahren sind stadtteilbezogen und decken die Kernstadt Neu-Isenburg, Gravenbruch und Zeppelinheim ab. Sie werden sowohl auf Raum, Personal als auch die Besucherinnen und Besucher der jeweiligen Einrichtungen zugeschnitten und sind sehr gut frequentiert. Dabei können sie aus einer Vielzahl von Themen wählen vom Hip-Hop-Kurs, der Rock-AG, der Kreativ- oder der Fahrradwerkstatt. Es werden von den Sozialarbeitern lebensbegleitende Hilfen angeboten, die von der Hausaufgabenhilfe über Prüfungsvorbereitungen bis hin zu Bewerbungshilfen reichen. Nach festen "Hausregeln" können die Räumlichkeiten von den Jugendlichen für Veranstaltungen in Eigenregie genutzt werden. Die Einrichtungen sind in Neu-Isenburg gut miteinander vernetzt, es werden Kontakte zu Schulen, Eltern, Vereinen und sonstigen Bildungsträgern gepflegt.

Gemeinsames Ziel aller Einrichtungen ist es, Orte des sozialen Lernens anzubieten, gesundheitsförderliche Strukturen zur Verfügung zu stellen und schützende Funktionen für Kinder und Jugendliche zu übernehmen. Sie erbringen im Gefüge des Bildungssystems wichtige Bildungsleistungen und sind wichtige Zugänge zur Familienarbeit, ins-besondere zur Familienbildung und Beratung von Eltern. Die Angebote der offenen Jugendarbeit werden ergänzt durch die aufsuchende Arbeit der Mobilen Jugendhilfe Neu-Isenburg. Die Mitarbeiter des Projektes kümmern sich um Jugendliche, die die Angebote der übrigen Jugendeinrichtungen noch nicht wahrnehmen und sich überwiegend auf der Straße aufhalten.

Die medienpädagogische Einrichtung der Stadt Neu-Isenburg, das Infocafe, ergänzt das Angebot der offenen Jugendarbeit mit zahlreichen medienspezifischen Projekten, AGs und Seminaren. Das Infocafe ist eng vernetzt mit dem Fachforum Mediensucht, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden bundesweit als Fachreferenten eingeladen.

Alle Adressen und Angebote der offenen Jugendarbeit sind unter www.neu-isenburg.de abrufbar.

www.familien-blickpunkt.de

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