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Lernen ohne störenden Nachhall

Lernen ohne störenden Nachhall

Veröffentlicht: 24/01/2021 von Stadt Offenbach

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Wenn die Schülerinnen und Schüler der Uhlandschule und der Mauerfeldschule wieder in voller Klassenstärke regulär unterrichtet werden können, wird der Live-Unterricht zumindest akustisch besser verständlich sein. Die GBM Service GmbH der Stadtwerke Offenbach hat in den Klassenräumen schallabsorbierende Deckenplatten anbringen lassen. Diese verringern den Nachhall während des Unterrichts. Damit können die Kinder und die Lehrerinnen und Lehrer nicht nur besser, sondern auch konzentrierter einander zuhören. Die Nachrüstung erfolgt im Rahmen eines Programms, mit dem der Nachhall in Offenbacher Schulgebäuden reduziert wird. Betroffen sind davon besonders die Altbauten mit hohen Decken. Nach Messung der Nachhallwerte in jedem Raum wird errechnet, wie viele der Platten in den Räumen angebracht werden müssen.

In der Uhlandschule wurde während der Weihnachtsferien gearbeitet, in der Bieberer Grundschule werden bis Anfang Februar letzte Restarbeiten abgeschlossen. In beiden Schulen war die Nachrüstung der Decken ausreichend. Dies bestätigte auch die sogenannte Erfolgsmessung, mit der die Reduzierung der unerwünschten Nebengeräusche überprüft wird.

„Wir legen großen Wert darauf, dass unsere Schülerinnen und Schüler so konzentriert wie möglich in den Offenbacher Schulgebäuden lernen können“, sagt Stadtrat Paul-Gerhard Weiß, zuständiger Dezernent für Stadtplanung, Umwelt und Bildung. „Deshalb sind wir froh, dass jetzt weitere Klassenzimmer gute Unterrichtsbedingungen bieten.“

Der Nachhall wurde bereits in der Schillerschule, der Erich-Kästner-Schule, der Wilhelmschule und in der Goetheschule reduziert. Geplant ist jetzt noch die Nachrüstung in der Bachschule und im Altbau der Leibnizschule, sowie im Altbau der Albert-Schweizer-Schule

„Die GBM hat dank jahrelanger Erfahrung im Gebäudemanagement die Kompetenz, die Schulen so zu ertüchtigen, dass sie den heutigen Anforderungen an den Unterricht entsprechen“, sagt Annette Schroeder-Rupp, Geschäftsführerin der GBM Service GmbH. „Wir sind froh, dass die Stadt uns als Partner mit dieser Aufgabe betraut hat.“

Finanziert wird diese Verbesserung der Raumakustik primär aus den Mitteln des Gesetzes über den Regionalen Lastenausgleich betreffend den Flughafen Frankfurt Main. Zudem stehen weitere städtische Gelder in Höhe von zwei Millionen Euro für dringende Sanierungsarbeiten an einzelnen Schulen zur Verfügung. Im Jahr 2019 hatten der Magistrat und die Stadtverordneten beschlossen, dieses Geld bis auf weiteres jährlich zur Verfügung zu stellen. Damit können beispielsweise die Erneuerung von Heizungen, Fenstern und Fassaden oder die Sanierung von Schultoiletten finanziert werden. Mit der Ausführung dieser Arbeiten ist die GBM Service GmbH der Stadtwerke Offenbach beauftragt.

 

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