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Antrittsbesuch beim Landrat des Kreises Offenbach, Oliver Quilling

von Familien-Blickpunkt.de am 18/02/2021 - 15:19 |

Themenfelder: Leben und Gesellschaft

Antrittsbesuch beim Landrat des Kreises Offenbach, Oliver Quilling

Haus: „Gemeinsam für unsere Mitglieder in dieser herausfordernden Zeit da sein.“

Kreis Offenbach - Susanne Haus, Präsidentin der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein- Main, hat bei ihrem Antrittsbesuch beim Landrat des Kreises Offenbach um Zusammenarbeit in den gemeinsamen Themen geworben. Die Präsidentin wurde bei ihrem Besuch vom Kreishandwerksmeister der Kreishandwerkerschaft Offenbach, Wolfgang Kramwinkel begleitet.

Bei dem Gespräch wurde unter anderem über Standortsicherung und nachfragegerechte Gewerbeflächen, mittelstandsfreundliche Auftragsvergabe und kommunale Investitionen, etwa im Bereich der Schulbauten gesprochen. Darüber hinaus bat das regionale Handwerk in der Schwarzarbeitsbekämpfung um eine enge Zusammenarbeit, beispielsweise mit den kommunalen Ordnungsämtern. „Für zentrale Themen, die Handwerkerinnen und Handwerker betreffen, wie beispielsweise die Weiterentwicklung der beruflichen Bildung, oder Überlegungen, welche Infrastruktur und welche Rahmenbedingungen unser Wirtschaftssektor in den kommenden Jahren braucht, bieten wir den Entscheidern im Kreis Offenbach an, uns aktiv in die Gespräche zur Zukunftsgestaltung einzubringen“, sagte Susanne Haus. Ebenfalls auf der Tagesordnung stand die konkrete Bewältigung der Corona-Pandemie der Arbeitgeber und Arbeitnehmer im Handwerk, etwa über eine unbürokratische und schnellere Abwicklung der Corona-Hilfen.

Landrat Oliver Quilling sagte: „Die Handwerksbetriebe stehen auch im Kreis Offenbach aufgrund der Pandemie vor enormen Herausforderungen. Neben den staatlichen Hilfen von Bund und Land gilt es mehr denn je auch lokal unter Beweis zu stellen, dass sie sich auf uns verlassen können.“ Mit Standort Plus, dem gemeinsamen Wirtschaftsförderkonzept des Kreises, der 13 Kommunen, der Industrie- und Handelskammer Offenbach am Main und der Kreishandwerkerschaft Stadt und Kreis Offenbach, erhalten Handwerksbetriebe dabei auch in diesen außergewöhnlichen Zeiten individuelle Beratung und alle Leistungen der Wirtschaftsförderung aus einer Hand. „Eine enge Kooperation des Kreises mit der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main darüber hinaus ist ein weiterer bedeutender Baustein, um den Betrieben maßgeschneiderte Angebote und bestmögliche Zukunftsperspektiven zu bieten.“

Das Thema handwerkliche Aus- und Weiterbildung ist eines der Fokusthemen des regionalen Handwerks. Auf der Tagesordnung standen daher beispielsweise aktuelle Herausforderungen durch die sich verändernden Zahlen der Berufsschullehrer. Die Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main möchte die handwerkliche Bildung gemeinsam mit den Kreishandwerkerschaften im Kammerbezirk, Fachverbänden, Berufsschulen und weiteren Partnern in der Region zukunftsfähig aufstellen. Schon jetzt betreibt sie eine digitale Plattform für Aus- und Weiterbildungsangebote, den Rhein Main Campus: In den kommenden Jahren plant sie den Neubau eines Campus für berufliche Bildung. Ziel ist hier die vernetzte Zusammenarbeit zwischen Berufsschulen, den unterschiedlichen Gewerken und Partnern, wie beispielsweise den Hochschulen. Hierfür soll auch ein zeitgemäßes pädagogisches Konzept entwickelt werden.

Die Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main vertritt die Interessen von rund 32.600 Handwerksbetrieben, 143.000 Handwerkern sowie 10.000 Azubis im Kammerbezirk Frankfurt-Rhein-Main in 130 Berufen. Neben einer Vertretung in Brüssel, hat sie weitere Standorte in Frankfurt und Darmstadt, sowie drei Berufsbildungs- und Technologiezentren in Frankfurt, Weiterstadt und Bensheim.

Quelle: Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main

Foto: Antrittsbesuch von Susanne Haus (mitte), Präsidentin der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main und Kreishandwerksmeister der Kreishandwerkerschaft Offenbach, Wolfgang Kramwinkel (links) beim Landrat des Kreises Offenbach Oliver Quilling (rechts) im Kreishaus in Dietzenbach.

 

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