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Machbarkeitsstudie für einen Radschnellweg quer durch den Kreis Offenbach wird in Auftrag gegeben

von Familien-Blickpunkt.de am 24/02/2020 - 15:00 |

Themenfelder: Beruf und Familie, Leben und Gesellschaft

Machbarkeitsstudie für einen Radschnellweg quer durch den Kreis Offenbach wird in Auftrag gegeben

Betroffene Kommunen unterzeichnen Absichtserklärung / Regionalverband hat Federführung

Kreis Offenbach - Quer durch den Kreis Offenbach soll ein Radschnellweg gebaut werden: Er soll von Seligenstadt aus über Rodgau, Dietzenbach, Dreieich und Neu-Isenburg bis zum Frankfurter Flughafen führen und wird FRM9 heißen. Ob und wie das möglich ist, soll eine Machbarkeitsstudie zeigen. Darauf haben sich der Seligenstädter Bürgermeister Dr. Daniell Bastian, der Dreieicher Bürgermeister Martin Burlon, der Rodgauer Bürgermeister Jürgen Hoffmann, der Neu-Isenburger Bürgermeister Herbert Hunkel, die Erste Kreisbeigeordnete des Kreises Offenbach Claudia Jäger, der Erste Beigeordnete des Regionalverbandes FrankfurtRheinMain Rouven Kötter sowie der Dietzenbacher Bürgermeister Jürgen Rogg verständigt und eine entsprechende Absichtserklärung im Haus der Region unterzeichnet.

Die Studie wird federführend vom Regionalverband im zweiten Quartal dieses Jahres beauftragt und innerhalb von 18 Monaten fertiggestellt werden. Sie soll aufzeigen, welche Qualitätsmerkmale der Schnellweg erfüllen soll und wo er verlaufen kann.

Die Bürgerinnen und Bürger werden dabei mit einbezogen, das Alltagswissen der künftigen Nutzer soll in die Machbarkeitsstudie einfließen. Fachbehörden, Interessenverbände und Vertreter der Wissenschaft werden beratend hinzugezogen. Es wird damit gerechnet, dass die Studie rund 100.000 Euro kosten wird. Die betroffenen Kommunen stellen jeweils 15.000 Euro, der Kreis Offenbach 30.000 Euro bereit. Das Land Hessen bezuschusst Machbarkeitsstudien dieser Art in der Regel mit etwa 50 Prozent. Der Regionalverband organisiert und koordiniert das umfangreiche Projekt.

„Radfahren in der Region FrankfurtRheinMain soll attraktiver werden“, heißt es in der Absichtserklärung. Bislang würden meist nur kurze Strecken bis fünf Kilometer mit dem Rad zurückgelegt. Die zunehmende Verbreitung von E-Bikes habe jedoch die Möglichkeit eröffnet, im Alltagsverkehr auch mittlere Distanzen mit dem Fahrrad zu bewältigen. „Für die Zukunft benötigen wir auch über die kommunalen Grenzen hinweg moderne, leistungsfähige Radverkehrsanlagen, auf denen wir zügig, komfortabel und sicher vorankommen. In der Region soll deshalb sukzessive ein Netz von schnellen Radwegen entstehen, das Wohnorte, Arbeitsplätze und Ausbildungsstätten verbindet und Berufs- und Ausbildungspendler motiviert, das Fahrrad regelmäßig zu nutzen.“

„Ich freue mich, dass wir mit dem FRM9 den vierten Radschnellweg in unserer Region konkret angehen. Mit diesen Trassen werden Straßen und Schienen und damit auch Klima und Umwelt entlastet. Wir wollen gemeinsam mit unseren Mitgliedskommunen, den Kreisen und dem Land Hessen dafür sorgen, dass ein ganzes Netz von Radschnellwegen FrankfurtRheinMain für Radfahrer verbindet.“ so der Erste Beigeordnete und Mobilitätsdezernent des Regionalverbands FrankfurtRheinMain, Rouven Kötter. In der Region FrankfurtRheinMain ist der Radschnellweg Darmstadt-Frankfurt schon im Bau. Für den nordmainischen Weg Hanau-Frankfurt liegt die Machbarkeitsstudie vor, für die Radtrasse aus dem Vordertaunus nach Frankfurt wird sie in Kürze erwartet. Schon nächste Woche wird aller Voraussicht nach eine Absichtserklärung für einen Radschnellweg von Hanau nach Frankfurt im Süden des Mains unterzeichnet (wir werden darüber informieren). Noch in diesem Jahr wird es weitere Startschüsse für Radschnellwege in der Region FrankfurtRheinMain geben.

Quelle: Regionalverband FrankfurtRheinMain

Foto: Sie setzen sich für das Radschnellweg-Projekt ein: Erster Beigeordneter des Regionalverbandes FrankfurtRheinMain Rouven Kötter (von links), die Radverkehrsbeauftragte des Regionalverbandes FrankfurtRheinMain Antje Quitta, der Erster Stadtrat der Stadt Dietzenbach Dr. Dieter Lang, der Erster Stadtrat der Stadt Seligenstadt Michael Gerheim, der Bürgermeister der Stadt Rodgau Jürgen Hoffmann, der Bürgermeister der Stadt Neu-Isenburg Herbert Hunkel, der Bürgermeister der Stadt Seligenstadt Dr. Daniell Bastian, der Bürgermeister der Stadt Dreieich Martin Burlon, die Erste Kreisbeigeordnete des Kreises Offenbach Claudia Jäger. © Regionalverband FrankfurtRheinMain

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