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Corona: Vier weitere Todesfälle gemeldet

von Familien-Blickpunkt.de am 31/01/2021 - 16:04 |

Themenfelder: Beruf und Familie, Leben und Gesellschaft

Corona: Vier weitere Todesfälle gemeldet

Bild des Virus vor einem DNA-Strang in dunkelrot.

Kreis Offenbach - Am Samstag hat das Gesundheitsamt vier weitere Todesfälle nach einer SARS-CoV-2-Infektion gemeldet. Die Zahl der Verstorbenen erhöht sich damit auf 360. Die Gesamtzahl der Personen im Kreis Offenbach, bei denen das Corona-Virus SARS-CoV-2 seit Pandemiebeginn nachgewiesen wurde, liegt laut Robert Koch-Institut bei 11.500 Personen. Innerhalb von 24 Stunden wurden 57 Neuinfektionen im Gesundheitsamt registriert, die sich zwölf der 13 Kommunen im Kreisgebiet verteilen – Dietzenbach (6 Neuinfizierte), Dreieich (7), Egelsbach (2), Hainburg (5), Heusenstamm (2), Langen (12), Mainhausen (2), Mühlheim (2), Neu-Isenburg (3), Rodgau (7), Rödermark (8) und Seligenstadt (1). Die Mehrzahl der Fälle in Langen und Rödermark gehen auf Neuinfektionen von Bewohnerinnen und Bewohnern von einem Alten- und Pflegeheime zurück. Innerhalb der vergangenen 14 Tagen wurden 907 Menschen, die allen Altersklassen zuzuordnen sind, positiv getestet. Insgesamt zeigt sich die Infektionslage im Kreis Offenbach wie in der gesamten Rhein-Main-Region weiterhin sehr diffus.

Schülerinnen und Schüler einer Klasse der Max-Eyth-Schule in Dreieich-Sprendlingen sind aufgrund des Kontaktes mit einer positiv getesteten Person als sogenannte Kontaktpersonen eins in Quarantäne. Aus dem gleichen Grund können Kinder einer Gruppe der Krabbelstube Heckenborn in Dreieich-Sprendlingen ihre Einrichtung nicht besuchen.

Derzeit werden in den beiden Krankenhäusern im Kreis 77 an COVID-19 Erkrankte versorgt, elf davon befinden sich in intensiv medizinischer Betreuung – entweder in ICU High care (Monitoring, invasive Beatmung, vollständige intensivmedizinische Therapiemöglichkeiten) oder ECMO (Extrakorporale Membranoxygenierung).

Die 7-Tage-Inzidenz nach dem Robert Koch-Institut liegt für den Kreis Offenbach bei 116,6. Das aktuelle Eskalationskonzept des Landes Hessen ermöglicht deutlich verschärfte Maßnahmen bereits in der fünften Stufe – bei einer Inzidenz von über 75, um das Ziel eine Inzidenz von weniger als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage bis Mitte Februar 2021 zu erreichen. Darunter fällt insbesondere eine nächtliche Ausgangsbeschränkung, wenn die 7-Tages-Inzidenz ab dem 1. Februar 2021 über 100 liegt. Das Erreichen des Schwellenwertes über mehrere Tage hinweg ist keine Voraussetzung.

 

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