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Hessen wird sich weiter für eine zusätzliche Öffnung der Option einsetzen

von Familien-Blickpunkt.de am 28/03/2012 - 14:53 |

Themenfelder: Beruf und Familie, Leben und Gesellschaft

Hessen wird sich weiter für eine zusätzliche Öffnung der Option einsetzen

Sozialminister Stefan Grüttner: „Vorteile der kommunalen Trägerschaft werden in den kommenden Jahren immer mehr in den Vordergrund rücken“.

Wiesbaden (hsm) - Die Hessische Landesregierung wird sich auch künftig für eine Erweiterung der Optionskommunen engagieren. „Ich werde mich auch weiterhin für eine zusätzliche Öffnung der Option einsetzen“, sagte der Hessische Sozialminister Stefan Grüttner heute im Hessischen Landtag. Er sei überzeugt, dass die Vorteile der alleinigen kommunalen Aufgabenwahrnehmung in den kommenden Jahren im Bund wie auch den Ländern mehr und mehr in den Vordergrund rücken würden, sagte der Sozialminister weiter. „Damit wird auch wieder Bewegung in die Diskussion einer weiteren Öffnung der Option kommen. Die Hessische Landesregierung wird keinesfalls in ihren Anstrengungen nachlassen, diese Vorteile herauszustellen und perspektivisch eine neuerliche Erweiterung der Option zu erreichen.“ Dann sei zu erwarten, dass auch die bei der jüngsten Erweiterung nicht zum Zuge gekommenen Bewerber, die Stadt Darmstadt und der Werra-Meissner-Kreis, in den Kreis der hessischen Optionskommunen aufgenommen werden würden.

Seine bundesweite Spitzenstellung in Bezug auf die Optionskommunen habe Hessen weiter ausgebaut, betonte Grüttner. „Nachdem das Land sich in den vergangenen zehn Jahren gegenüber Bund und Ländern intensiv für die alleinige kommunale Aufgabenwahrnehmung eingesetzt hat, ist und bleibt Hessen Optionsland Nummer 1. Während bundesweit insgesamt maximal 25 Prozent aller Grundsicherungsträger die Option ausüben dürfen, sind es seit Januar 2012 in Hessen 16 von 26 Kommunen, die sich anstelle der Bundesagentur für Arbeit um die Eingliederung von Langzeitarbeitslosen kümmern. Damit liegt der Anteil in Hessen bei über 60 Prozent.“

Die Hessische Landesregierung sei davon überzeugt, dass das Modell der kommunalen Trägerschaft bei der Grundsicherung für Arbeitsuchende besonders dafür geeignet sei, die Aufgaben zum Wohle der betroffenen Bürgerinnen und Bürger zu erfüllen, betonte der Sozialminister. Die Akteure vor Ort seien am ehesten in der Lage, passgenaue Lösungen für die Betroffenen zu finden. „Um dies noch besser zu dokumentieren, hat die Hessische Landesregierung im vergangenen Jahr mit den Kommunalen Jobcentern erstmals Zielvereinbarungen abgeschlossen. Diesen Prozess verstetigen wir in diesem Jahr und werden mit allen 16 Kommunalen Jobcentern Zielvereinbarungen abschließen.“

Die Schwerpunkte der diesjährigen Zielvereinbarungen liegen auf der Integrationsquote, der Vermeidung von Langzeitbezug und der Integration Alleinerziehender. „In der operativen Umsetzung behalten die Kommunen ihre Freiräume – die gemeinsam vereinbarten Ziele machen jedoch noch klarer als zuvor die Richtung deutlich, in der Verbesserungen zu erzielen sind“, betonte Grüttner. Das Land unterstütze alle Kommunalen Jobcenter bei der ständigen Verbesserung ihrer Qualität. Mehr Infos gibt es im Internet unter www.hessenoption.de.

www.familien-blickpunkt.de



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