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Hessische Landesregierung schreibt Elisabeth-Selbert-Preis aus

von Familien-Blickpunkt.de am 08/02/2013 - 16:22 |

Themenfelder: Leben und Gesellschaft

Hessische Landesregierung schreibt Elisabeth-Selbert-Preis aus

Sozialminister Stefan Grüttner: „Landespreis ist Auszeichnung für herausragende Leistungen für Chancengleichheit und Gleichberechtigung“.

Wiesbaden (hsm) - Mit dem Elisabeth-Selbert-Preis würdigt das Land Hessen seit 1983 herausragende Leistungen zur Verwirklichung von Chancengleichheit und Gleichberechtigung. „Engagement, Mut, Kreativität und gestalterische Kraft von Frauen und Männern, die in unserer Gesellschaft die bereits verankerte und gelebte Gleichberechtigung weiterentwickeln und vorantreiben, werden durch den Preis anerkannt“, erklärte der Hessische Sozialminister Stefan Grüttner in Wiesbaden.

Der Elisabeth-Selbert-Preis wird alle zwei Jahre von der Hessischen Landesregierung verliehen und ist mit 10.000 Euro dotiert. Die Auszeichnung richtet sich an Frauen und Männer, die sich in der alltäglichen Praxis durch besonderes Engagement oder durch berufliche Kompetenz für Chancengleichheit und Gleichberechtigung eingesetzt haben und die dabei umfassendes Wissen um die Notwendigkeit von Gleichberechtigung in der Demokratie bewiesen haben.

Mit der Auszeichnung erinnert die Landesregierung an die hessische Juristin Elisabeth Selbert (geboren am 22. September 1896), die sich erfolgreich und nachhaltig für die Rechte der Frauen engagiert hat und als Mutter des Grundgesetzes gilt. „Ihrem unermüdlichen und nicht nachlassenden Einsatz ist es zu verdanken, dass der Gleichberechtigungsgrundsatzes im Grundgesetz verankert ist“, hob Sozialminister Grüttner hervor. In Artikel 3 Absatz 2 Satz 1 des Grundgesetzes heißt es seit dem 23. Mai 1949: „Männer und Frauen sind gleichberechtigt.“

„Elisabeth Selbert ist ein Vorbild. Auch heute bleibt es ein wichtiges gesellschaftliches Anliegen, sich für Gleichberechtigung und Chancengleichheit von Frauen und Männern einzusetzen. Mit der dem Elisabeth-Selbert-Preis sollen diejenigen Persönlichkeiten eine Anerkennung erfahren, die in diesen Bereichen mit ihrem Wirken neue Impulse setzen“, so Grüttner weiter.

Der Elisabeth-Selbert-Preis kann sowohl als Hauptpreis oder gemeinsam mit einem Förderpreis verliehen werden. Über die Preisträger, die in diesem Jahr in Elisabeth Selberts Geburtsstadt Kassel stattfindet, entscheidet eine Jury. Der Vorschlag oder die Bewerbung muss die Leistung, die ausgezeichnet werden soll, benennen sowie darlegen, worin das besondere nachprüfbare Engagement besteht. Mit dem Vorschlag oder der Bewerbung ist gegebenenfalls die zu würdigende Arbeit einzureichen. Eigenbewerbungen sind möglich.

Bewerbungen können – in siebenfacher Ausfertigung – eingereicht werden bis Freitag, 8. März 2013 (Poststempel): Hessisches Sozialministerium, Stabsstelle Frauenpolitik, Dostojewskistraße 4, 65187 Wiesbaden

www.familien-blickpunkt.de



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