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Moderne Versorgung für Patienten mit schwerer Schädel-Hirn-Schädigung

von Familien-Blickpunkt.de am 01/09/2011 - 15:04 |

Themenfelder: Leben und Gesellschaft

Moderne Versorgung für Patienten mit schwerer Schädel-Hirn-Schädigung

Staatssekretärin Petra Müller-Klepper weiht Neubau der Schlossberg-Klinik ein.

Bad König (hsm) Mit 17,5 Millionen Euro hat das Land Hessen die Errichtung eines Neubaus zur stationären Behandlung von schädel-hirngeschädigten Patienten an der Asklepios-Schlossberg-Klinik in Bad König gefördert. Petra Müller-Klepper, Staatssekretärin im Hessischen Sozialministerium, konnte sich bei der Eröffnung gestern davon überzeugen, dass der Neubau modernsten medizinischen, räumlichen und organisatorischen Anforderungen gerecht wird. „Jede Schädel-Hirn-Verletzung ist für Betroffene, aber auch für ihre Angehörigen ein einschneidendes Ereignis in einem bis dahin zumeist gesundheitlich ungetrübten Leben“, sagte die Staatssekretärin. „Für die Patienten kommt es entscheidend darauf an, eine optimale medizinische Versorgung zu erhalten, um bestmögliche Rehabilitationserfolge zu erzielen. Das ist hier an der Schlossberg-Klinik künftig auf höchstem Niveau möglich.“

Staatssekretärin Petra Müller-Klepper betonte, dass die flächendeckende moderne und hochwertige medizinische Versorgung der Bevölkerung ein wichtiges Anliegen der hessischen Landesregierung sei. Der Staat habe eine bedarfsgerechte und qualitativ hochwertige Krankenhausversorgung sicherzustellen. Ziel der Hessischen Landesregierung sei es, die hierfür notwendigen Rahmenbedingungen zu schaffen und den Kliniken gleichzeitig zu ermöglichen, als selbstständige Dienstleistungsunternehmen qualitativ hochwertig und wirtschaftlich erfolgreich am Markt zu bestehen.

Sie verwies darauf, dass Hessen im Bereich der Investitionsförderung deutschlandweit mit an der Spitze liege. Mit der Novellierung des Hessischen Krankenhausgesetzes zum 1. Januar 2011 sei das Förderverfahren vereinfacht und stärker pauschalisiert, Bürokratie somit reduziert worden. „Insgesamt hat Hessen damit das innovativste Krankenhausgesetz im Bundesgebiet“, so Petra Müller-Klepper.

Im Rahmen des Krankenhausausbauprogrammes stellt das Land Hessen im Jahr 2011 insgesamt 190 Millionen Euro für Baumaßnahmen und für Medizintechnik zur Verfügung. Mit der Krankenhausförderung des Landes wird der Grundstein für die Sicherstellung einer bedarfsgerechten Krankenhausversorgung gelegt.

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