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Neues und Bewährtes aus der KulturRegion FrankfurtRheinMain

von Familien-Blickpunkt.de am 03/02/2016 - 11:53 |

Themenfelder: Freizeitgestaltung, Leben und Gesellschaft

Neues und Bewährtes aus der KulturRegion FrankfurtRheinMain

Frankfurt krfrm - Mit bewährten Formaten und neuen Ideen startet die KulturRegion FrankfurtRheinMain ins Jahr 2016. Es ist das elfte Geschäftsjahr der Gesellschaft, die im Dezember 2015 ihren zehnten Geburtstag feiern konnte. 2005 hatte die Arbeit der KulturRegion mit 20 Gebietskörperschaften begonnen. Mit dem Eintritt von Laubach, dem ersten Mitglied aus Gießen, zählt sie nun zum Jahresbeginn 44 Mitglieder.

„Viele Projekte konnten sich seither als starke Kulturmarken unter dem Dach der KulturRegion etablieren. Das macht diese regionale Kulturorganisation so einzigartig“, betont Thomas Will, Aufsichtsratsvorsitzender der KulturRegion FrankfurtRheinMain und Landrat des Kreises Groß Gerau bei der Vorstellung der Veranstaltungsprogramme und dem Ausblick auf die Vorhaben des Jahres.

Druckfrisch ist das Jahresprogramm „Museen & Sonderausstellungen 2016“. Auch das Programmheft zum Theaterfestival „Starke Stücke“ vom 1. bis 11. März ist gerade erschienen. Mitte Januar ist das „Fortbildungsprogramm für Stadt-, Museums-, und Gästeführerinnen und -führer“ zur Route der Industriekultur und Gartenkunst in der Region Frankfurt Rhein-Main erfolgreich und mit großem Zuspruch gestartet.

Auch die Veranstaltungsprogramme 2016 für drei weitere starke Marken der KulturRegion FrankfurtRheinMain nehmen langsam Konturen an: Mitte März wird das Jahresheft für „Garten RheinMain“ vorliegen, das sich dem Motto „Grün trifft Blau. Grüne Ringe ∞ Blaue Bänder“ widmet. In dem Projekt „Geist der Freiheit – Freiheit des Geistes“ steht in diesem Jahr das Schwerpunktthema „Transit“ im Mittelpunkt. Und bei den Tagen der Industriekultur Rhein-Main vom 13. bis 21. August wird es um „Kleine Dinge – Große Wirkung“ gehen.

Geschäftsführerin Sabine von Bebenburg erläutert dazu: „Wir wollen mit unseren Bildungsangeboten zu einem öffentlichen Bewusstseinswandel beitragen. Unsere Angebote knüpfen an das kulturelle Erbe der Region an, sind zum Teil von großer Aktualität und fördern die regionale Identität. Andererseits verstehen sich unsere Projekte auch als touristische Freizeitangebote – hier werden wir in diesem Jahr unsere Arbeit weiter intensivieren und ein Touristiker-Treffen organisieren.“

1. „Museen & Sonderausstellungen 2016“

Das Heft erscheint in diesem Jahr zum siebten Mal, in einer Auflage von 60.000. In Magazinform informiert es auf 72 Seiten über 144 Ausstellungen und Museen in der Region. 2010 war das Jahresprogramm mit 33 teilnehmenden Häusern gestartet – dieses Jahr machen bereits 77 Einrichtungen in 36 Orten in Hessen, Bayern und Rheinland-Pfalz mit.

Unter anderem nutzen das 2015 wiedereröffnete Hessische Landesmuseum Darmstadt, das Deutsche Architektur Museum Frankfurt sowie das Stoltze-Museum Frankfurt in diesem Jahr zum ersten Mal die Möglichkeit, sich in „Museen & Sonderausstellungen“ zu präsentieren. Auch das neue Mitglied der KulturRegion Frankfurt RheinMain, Laubach, im Landkreis Gießen, ist mit drei Museen vertreten.

„Das Jahresprogramm zeigt eindrucksvoll, wie die Vernetzung, Bündelung und Vermarktung regionaler Kunst- und Kulturstätten erfolgreich funktioniert“, erläutert Geschäftsführerin Sabine von Bebenburg. Kultur- und Kunstinteressierten bietet es ein abwechslungsreiches Angebot, denn mit dem Jahresprogramm wird ein großer Bogen von international bekannten Häusern über Kunstvereine, Geschichts- und Heimatmuseen, Burgmuseen, Freilicht-, Natur- und Technikmuseen gespannt.

2. „Starke Stücke“

Das 22. Internationale Theaterfestival „Starke Stücke“ zeigt vom 1. bis 11. März 2016 an 31 Spielorten im Rhein-Main-Gebiet herausragende Inszenierungen für ein junges Publikum. 16 außergewöhnliche Theaterproduktionen aus Belgien, Deutschland, Frankreich, Israel, Kamerun, Kanada, den Niederlanden und Spanien werden in 85 Vorstellungen zu sehen sein. Vielfältige Theaterformen für verschiedene Altersgruppen werden geboten: Die Bandbreite reicht von Tanztheater über Figurentheater und Schauspiel bis hin zu interaktiven Performances. Im umfangreichen Rahmenprogramm werden Workshops für Schulklassen und Kindergruppen, Fortbildungen für Pädagogen, Festivalprojekte und Diskussionsrunden angeboten.

Das Theaterfestival wird getragen von einem Netzwerk von zurzeit 23 Kulturveranstaltern in 18 Städten der Metropolregion FrankfurtRheinMain. Es ist ein Projekt der KulturRegion FrankfurtRheinMain gGmbH und der Starke Stücke GbR.

Eintrittskarten können direkt bei den einzelnen Veranstaltern erworben werden. Die Preise liegen bei familienfreundlichen 2 € bis zu 15 €.

3. „GartenRheinMain“

„GartenRheinMain“ widmet sich 2016 schwerpunktmäßig den Parks und Grünräumen der Region, die aus historischen Gründen oder durch bewusste Planung miteinander verbunden sind. Dazu gehören Burggärten, Wallanlagen, städtische Grünringe und grüne Achsen wie Jagdschneisen, Alleen oder Promenadenzüge. Im Blick sind auch Parks, Promenaden und Routen an den Flüssen der Region. Führungen, Workshops und Vorträge stehen daher 2016 unter dem Motto „Grün trifft Blau. Grüne Ringe ∞ Blaue Bänder“.

Das Jahresprogramm von „GartenRheinMain“ wird etwa 600 Veranstaltungen präsentieren. Ab März wird es in den Rathäusern, Bürgerbüros und Tourist-Infos der Region sowie in der Geschäftsstelle der KulturRegion erhältlich sein.

Der Jahresschwerpunkt wird in einer Vortragsreihe mit sechs Vorträgen im Palmengarten Frankfurt sowie mit fünf Fokusveranstaltungen in verschiedenen Mitgliedskommunen vertieft. Am 16. März beginnt die Vortragsreihe zum Thema „Grün trifft Blau“ mit einem Beitrag über Promenaden, Villen- und Stadtgärten am Höchster Mainufer. Genau einen Monat später, am 16. April, bildet die Eröffnung des Senefelder Quartierparks in Offenbach den Auftakt der Fokusveranstaltungen.

„GartenRheinMain“ bietet 2016 eine kostenfreie Fortbildungsreihe für Gästeführerinnen und -führer mit insgesamt 20 Einzelveranstaltungen an. Ausgewiesene Fachleute sprechen zur Gartengeschichte und historischen Gärten der Region. Das Programm ist im Januar mit über 70 angemeldeten Teilnehmern gestartet.

4. „Route der Industriekultur Rhein-Main“

Die 14. Tage der Industriekultur Rhein-Main widmen sich 2016 vom 13. bis 21. August dem Fokusthema „Kleine Dinge – Große Wirkung“ sowie allgemeinen Themen der Industriekultur. Es wird schwerpunktmäßig um Erfindungen, Produkte, Forschung und Entwicklung in der Rhein-MainRegion gehen, um interessante Details und den Mensch – sowohl als Individuum wie auch als Teil der Gesellschaft. Erneut wird es wieder attraktive Angebote speziell für Kinder und Jugendliche geben. Das Programm zu den Tagen der Industriekultur ist ab Juli in den Tourist-Infos, Rathäusern und Bürgerbüros der Region sowie in der Geschäftsstelle der KulturRegion erhältlich.

Ein Ziel und weiterhin wichtige Aufgabe des Projekts bleibt es, industriekulturelle Orte zu erschließen, zu erfassen und zu dokumentieren. Um diese Orte wieder in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu bringen, ist geplant, neue Lokale Routenführer zu publizieren und die Beschilderungen zu industriekulturellen Orten im Rhein-Main-Gebiet weiter auszubauen.

Darüber hinaus bietet noch bis Ende März 2016 das Winterprogramm zur Route der Industriekultur Rhein-Main mit Vorträgen und Führungen Einblicke in verschiedene Aspekte der Industriekultur.

Im Januar hat die zweite Fortbildungsreihe für Stadt-, Museums- und Gästeführerinnen und –führer zu Themen der Industriekultur begonnen. Die große Teilnehmerzahl und der Anklang bestätigen das Interesse an diesem Angebot der KulturRegion.

5. „Geist der Freiheit – Freiheit des Geistes

Die Projekte „Geist der Freiheit – Freiheit des Geistes“ und „Wegekultur“ werden im März 2016 den Veranstaltungskalender „Transit bewegt RheinMain“ herausgeben.

Für die Veranstaltungsreihe kooperiert die KulturRegion erneut mit dem Kulturfonds Frankfurt RheinMain. „Transit bewegt Rhein-Main“ macht von März bis Dezember an zahlreichen Orten in der KulturRegion Halt, von Bad Homburg bis Oestrich-Winkel, von Darmstadt bis Büdingen. Überall geht es um Menschen, die sich aus den unterschiedlichsten Gründen in, aus und durch die Region bewegen – von der Geschichte bis in die Gegenwart. Die Region definiert sich je nach Perspektive als Arbeits-, Lebens-, Zufluchts- und Grenzort, als Start-, Haltepunkt oder Zwischenstation.

Die Veranstaltungsreihe wird mit 70.000 Euro von der Stiftung Flughafen Frankfurt/Main für die Region gefördert.

Aufsichtsratsvorsitzender Thomas Will ist sich sicher: „Die Jahresprogramme der KulturRegion zeugen auch in diesem Jahr wieder von der ungeheuren Vielfalt und Attraktivität der Region. Sie sind eine erstklassige Marketingplattform für die Kulturangebote unserer Gesellschafter und Partner.“ Er schließt: „Wir freuen uns darauf, mit unseren erfolgreichen und beliebten Marken sowie den neuen Themenschwerpunkten wieder viele Interessierte in der Region und darüber hinaus zu erreichen und begeistern zu können“.

Bezugsadressen

Die Programmhefte „Museen & Sonderausstellungen“ und „Starke Stücke“ sind ab sofort in den Rathäusern, Bürgerbüros und Tourist-Infos der Region sowie ausgewählten Locations erhältlich. Auch werden sie flächendeckend an sämtliche Schulen in der Region verteilt. Die aktuellen Ausgaben stehen außerdem zum Download auf der Webseite der KulturRegion zur Verfügung und sind in der Geschäftsstelle der KulturRegion (Poststraße 16, neben dem Hauptbahnhof) erhältlich. Weitere Informationen unter: www.krfrm.de oder 069 2577 1700.

www.familien-blickpunkt.de



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