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Wie Sie Ihre Kinder im Internet schützen

von Familien-Blickpunkt.de am 24/01/2018 - 11:10 |

Themenfelder: Beruf und Familie, Leben und Gesellschaft

Wie Sie Ihre Kinder im Internet schützen

Berufsverband der Rechtsjournalisten e.V. - Das Internet ist heutzutage kaum noch wegzudenken, weshalb auch die jüngste Generation bereits tagtäglich damit in Berührung kommt. Umso wichtiger ist es für Eltern, einen gewissen Schutz zu gewährleisten, damit ihre Kinder gefahrlos online surfen können. Alles, was Sie dazu wissen sollten, erfahren Sie in folgendem Ratgeber.

Egal, wie jung der Nachwuchs ist, als Elternteil versucht man stets, sein Kind vor Gefahren zu schützen. Auch im World Wide Web ist Vorsicht geboten. So existieren diverse Webseiten, welche Inhalte zeigen, die nicht für jedes Alter angebracht sind. Das können zum einen pornografische oder extrem gewalttätige Darstellungen sein, zum anderen können aber auch übliche Nachrichtenmeldungen über Unfälle oder Krisengebiete ängstliche Gefühle hervorrufen oder sogar die Entwicklung des Kindes nachteilig beeinflussen. Um dies zu vermeiden, sollten sich die Erziehungsberechtigten frühzeitig mit dem Thema Kinderschutz im Internet auseinandersetzen.

Sprechen Sie mit Ihrem Kind!

Das Wichtigste ist es, offen mit seinem Kind über die Risiken innerhalb des Internets zu sprechen. Insbesondere Jugendliche kommen durch soziale Netzwerke mit Cyber-Mobbing und Hasskommentaren in Berührung. Hierzu sollten die richtigen Verhaltensweisen besprochen werden. Auch die Themen Datenschutz und illegale Downloads sind in dem Alter zu thematisieren, damit Urheberrechtsverletzungen und Ähnliches vermieden werden.

Technische Einstellungen

Zudem ist es sinnvoll – vor allem bei jüngeren Kindern – ein eigenes passwortgeschütztes Benutzerkonto für die Eltern und eines mit begrenzten Zugriffsrechten für den Nachwuchs einzurichten.

Auch am Browser kann man bestimmte Einstellungen anpassen, um einen Kinderschutz zu gewährleisten. So gibt es beispielsweise spezielle Kindersuchmaschinen wie blinde-kuh.de, welche anstatt der Standardsuche verwendet werden können, um ungewünschte Inhalte nicht anzeigen zu lassen. Bei der Nutzung von Smartphones können ebenfalls bestimmte Apps installiert werden, welche die Kindersicherheit im Internet erhöhen.

In den sozialen Medien ist der Kinderschutz zumindest insoweit vorhanden, als ein Mindestalter für die Anmeldung vorgegeben ist. Bei Facebook können sich ausschließlich Personen ab 13 Jahren registrieren. Dennoch sollten Eltern hier aufmerksam sein, denn gegen unangebrachte Videos oder Mobbing ist auch Facebook oftmals machtlos.

Spezielle Software

Eine spezielle Kinder- oder Jugendschutzsoftware sorgt dafür, dass die Kinder nur noch Zugriff auf diejenigen Internetseiten erhalten, die ihrem Alter entsprechen. Solch ein Kinderschutzfilter kann auf zweierlei Arten vorgehen.

Nach dem Whitelistprinzip werden nur von entsprechenden Medienpädagogen geprüfte und als unbedenklich eingestufte Webseiten angezeigt. Beim Blacklistprinzip dagegen werden ungeeignete Inhalte gesperrt. In der Regel können die Erziehungsberechtigten selbst entscheiden, auf welchem Prinzip der Filter basieren soll. Dabei sollte jedoch stets beachtet werden, dass auch Kinderschutzfilter, ähnlich wie die meisten technischen Programme, nicht immer zuverlässig arbeiten. Es kann daher auch vorkommen, dass unbedenkliche Seiten herausgefiltert werden beziehungsweise unerwünschte Inhalte angezeigt werden. Nicht zuletzt darum, ist eine gelegentliche Kontrolle sinnvoll.

Ausgewogenheit zwischen Kontrolle und Vertrauen

Eine zu starke Überwachung der Kinder ist selbstverständlich kontraproduktiv. Dennoch ist hin und wieder ein gemeinsames Surfen im Netz oder auch die Überprüfung, ob die Sicherheitseinstellungen noch aktiviert sind, ratsam. Denn häufig findet der Nachwuchs auch Wege, einzelne Beschränkungen zu umgehen.

Ansonsten ist eine entsprechende Aufklärung über die Risiken sowie die gesetzlichen Rahmenbedingungen stets unerlässlich.

Weitere Informationen zum Kinderschutz im Internet finden Sie unter https://www.familienrecht.net/kinderschutz-internet/.

www.familien-blickpunkt.de



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