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Personalbericht 2011 liegt vor

von Familien-Blickpunkt.de am 10/12/2012 - 17:56 |

Themenfelder: Beruf und Familie, Leben und Gesellschaft

Personalbericht 2011 liegt vor

Kreis Offenbach - Personal bildet das Rückgrat eines Unternehmens gerade auch dann, wenn – wie bei der Kreisverwaltung Offenbach – die Dienstleistung im Vordergrund steht. „Mit dem jährlichen Personalbericht, der jetzt für das Jahr 2011 vorliegt", erklärt Landrat Oliver Quilling in seiner Funktion als Personaldezernent, „soll der Verwaltung und den Entscheidungsträgern eine Übersicht über Beschäftigungsstruktur und Beschäftigungsentwicklung gegeben werden. Dies ist gerade mit Blick auf den demografischen Wandel von besonderer Bedeutung."

Insgesamt zählte die Kreisverwaltung im Jahr 2011 879 Beschäftigte, davon 245 Männer und 634 Frauen. Von den 879 sind 707 im Angestellten- und 172 im Beamtenverhältnis beschäftigt. Gestiegen ist der Anteil der Frauen von 71,8 auf 72,13, gestiegen ist aber ebenso das Durchschnittsalter von 45,91 auf 46,19 Jahre. 38,68 Prozent der Beschäftigten arbeiten in einem Teilzeitverhältnis. Insgesamt werden derzeit 31 junge Leute in vier Berufen bei der Kreisverwaltung ausgebildet.

Insgesamt umfasste der Stellenplan 2011 758 Planstellen, das sind 7,5 Planstellen weniger als im Jahr 2010. „Damit wurden die Auflagen des Regierungspräsidenten", so Oliver Quilling, „ein Prozent des Personals abzubauen erfüllt." Insgesamt belaufen sich die Kosten für das Personal auf etwa 46,5 Millionen Euro. Durch Stellenwiederbesetzungs- und Beförderungssperren wurden im Jahr 2011 knapp 650.000 Euro eingespart.

Über die rein statistischen Werte hinaus hat es sich der Kreis bereits seit 2008 zur Aufgabe gemacht, Beruf und Familie besser miteinander zu verbinden. „Darum beteiligen wir uns", erklärt Oliver Quilling, „an dem Audit Beruf und Familie, für das wir im Mai erneut eine Zertifizierung erhalten haben. Ebenfalls wichtig, und darum haben wir es im März 2011 über eine Dienstvereinbarung geregelt, ist das betriebliche Eingliederungsmanagement, das Menschen nach längerer Krankheit die Rückkehr in den Beruf erleichtern soll. Dies ist ein ebenso wichtiger Baustein für die zukunftsorientierte Personalwirtschaft wie die Fortbildung. Insgesamt wurden insgesamt etwa 90.000 Euro in die fachbezogene Fortbildung investiert. Zusätzlich gab es 14 Maßnahmen im Rahmen des allgemeinen Fortbildungsprogramms. An diesen Maßnahmen haben sich allein 178 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beteiligt. Zehn Prozent der Beschäftigten sind außerdem im Rahmen der allgemeinen EDV-Schulung weitergebildet worden.

Besonderes Augenmerk wird beim Kreis auch auf die Ausbildung gelegt. „Ein Blick auf die Altersstruktur macht mehr als deutlich", so der Landrat, „dass sich bei uns in den kommenden Jahren quasi eine Generation von Beschäftigten in den Ruhestand verabschieden wird. 538 Beschäftigte sind mittlerweile älter als 45 Jahre, 360 Beschäftigte über 50 Jahre alt. Hier müssen wir gegensteuern." Im Jahr 2011 haben insgesamt zehn junge Leute ihre Ausbildung neu bei der Kreisverwaltung begonnen. Zusätzlich hat es zwei Praktikumsstellen zur Erlangung der Fachhochschulreife, zwei zur staatlichen Anerkennung als Sozialarbeiterin und Sozialarbeiter gegeben und erstmals gab es auch das freiwillige soziale Jahr Kultur, das auch im nächsten Jahr wieder besetzt werden soll und für das sich junge Menschen heute bewerben können. Wie sehr die Ausbildung im Fokus steht, wird auch daran deutlich, dass der Kreis über eine neu inszenierte Kampagne, verbunden mit einem Youtube-Film, den die Auszubildenden für künftige Auszubildende produziert haben, neue Wege geht. „Die große Resonanz auf dieses Projekt zeigt", so der Landrat, „dass wir hier einen guten Weg eingeschlagen haben. Darüber hinaus, davon bin ich überzeugt, ist die Kreisverwaltung mit ihren sicheren Arbeitsplätzen und der Vielfalt der Aufgabenstellung nach wie vor ein attraktiver Arbeitgeber."

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