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Übergangsbau für acht Klassen an der Sonnenblumenschule

von Familien-Blickpunkt.de am 15/09/2020 - 15:06 |

Themenfelder: Beruf und Familie, Leben und Gesellschaft

Übergangsbau für acht Klassen an der Sonnenblumenschule

Logo der Sonnenblumenschule, Langen.

Kreis Offenbach - Der Kreisausschuss hat in seiner letzten Sitzung beschlossen, auf dem Parkplatz der Sonnenblumenschule in Langen ein zweigeschossiges Interims-Gebäude aufzustellen. In den neuen Räumen können acht Klassen unterrichtet werden. Die Gesamtkosten für dieses Übergangsgebäude mit 700 Quadratmetern Grundfläche inklusive der Miete für drei Jahre liegen bei 1,1 Millionen Euro. Aufgrund der steigenden Geburtenzahl und des Zuzugs von Familien wächst der Raumbedarf der Grundschule in der Zinkeysenstraße. Der Kreis Offenbach wird die Sonnenblumenschule deshalb sukzessive erweitern. „Wir planen einen dreigeschossigen Erweiterungsbau, doch bis dieser 2024 fertig ist, werden wir erst einmal mit einem kleinen Containerdorf als Übergangslösung für mehr Platz sorgen“, sagt Landrat Oliver Quilling.

Auf dem Hof der Schule stehen bereits seit rund zwei Jahren Module für vier Klassenzimmer. „Wir können dieses Gebäude aber nicht erweitern, denn der Platz wird für die Erschließung und die Vorbereitung des großen Neubaus gebraucht“, sagt Erste Kreisbeigeordnete Claudia Jäger. Die bestehenden Module an der Sonnenblumenschule sollen im April 2021 während der Osterferien abgebaut werden. „Vorher errichten wir bis Ende März die doppelt so große Containeranlage auf dem Parkplatz vor der Schule“, so Claudia Jäger.

Die Sonnenblumenschule wurde 1993 als fünfte Grundschule in Langen eröffnet und war dreizügig konzipiert. Mit Blick auf die steigenden Schülerzahlen ist die Grundschule auf dem Weg zu einer ganztagsfähigen Einrichtung mit fünf Klassen pro Jahrgang. Derzeit werden rund 310 Kinder in 14 Klassen unterrichtet. In vier Jahren werden voraussichtlich knapp 520 Mädchen und Jungen die Sonnenblumenschule besuchen.

Im Interimsbau auf dem Parkplatz können Kinder und Lehrende – ähnlich wie im späteren Neubau – die Flure in den beiden Geschossen als offenen Lernbereich beispielsweise für Projektarbeit nutzen. Die neuen Räume für die Lerngruppen werden mit Akustikdecken ausgestattet, um den Lärm zu reduzieren. Damit es an Sommertagen in den Klassenräumen nicht zu heiß wird, kommt außen an die Fenster der Module ein Sonnenschutz. Die neuen Schulmöbel in den Modulen sollen später im neuen Haus verwendet werden.

Mit dem Bau der dreigeschossigen Schulerweiterung auf dem Hof soll im Herbst 2021 begonnen werden. Um Platz zu schaffen, wird das Familienzentrum abgerissen und die Schulkindbetreuung im alten Schulgebäude untergebracht. Auf einer Fläche von rund 4.200 Quadratmetern entstehen im Neubau fünf Lerncluster mit je vier Klassenzimmern, um einen jahrgangsübergreifenden Unterricht zu ermöglichen. „Zum Neubau gehören außerdem eine Mensa und eine Aula. Wenn alles klappt, werden wir das neue Schulgebäude Anfang 2024 eröffnen“, sagt Erste Kreisbeigeordnete Claudia Jäger.

 

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