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Echte Seniorenberater kommen nicht ungefragt

von Familien-Blickpunkt.de am 20/04/2016 - 09:06 |

Themenfelder: Beruf und Familie, Leben und Gesellschaft

Echte Seniorenberater kommen nicht ungefragt

Kreis Offenbach - Der Kreis Offenbach verfügt über ein dichtes Netz an Seniorenberatungsstellen. In zwölf von 13 Städten und Gemeinden gibt es entsprechende Angebote.

Unter www.kreis-offenbach.de/seniorenberatungsstellen finden die Bürgerinnen und Bürger ab sofort die Adressen und Kontaktnummern aller Seniorenberatungsstellen sowie eine Kurzbeschreibung der inhaltlichen Schwerpunkte. Denn die Seniorenberatungsstellen haben jeweils unterschiedliche Profile.

Eines haben sie jedoch gemeinsam: Im Mittelpunkt der Arbeit steht immer der ältere Mensch. „Bei allen Fragen rund um das Älterwerden sind die Seniorenberatungsstellen die richtigen Ansprechpartner; etwa wenn es um die Themen Ruhestand, Ehrenamt, Pflegebedürftigkeit, Demenz oder die Lebenssituation von pflegenden Angehörigen geht“, betont der Sozialdezernent des Kreises Offenbach, Carsten Müller. „Sie helfen zudem beim Ausfüllen von Anträgen oder formalen Angelegenheiten. Für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen, Pflegebedarf oder mit Demenz werden darüber hinaus spezielle Angebote bis hin zum ambulanten Pflegedienst vorgehalten.“

Müller warnt aus aktuellem Anlass zugleich vor dubiosen Verkäufern, die sich Seniorenberater nennen und nach einem Ankündigungsschreiben oder einem Anruf bei älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern zu Hause auftauchen. Ziel dieser Vertreter sei zumeist ein Geschäftsabschluss über diverse Dienstleistungen wie etwa eines Hausnotrufs, aber auch der Verkauf überteuerter Uhren. „Bei den städtischen Seniorenberatungsstellen treffen derzeit vermehrt Nachfragen ein, in denen verunsicherte Senioren wissen wollen, ob die Berater im Auftrag der Kommunen unterwegs sind und woher die Kontaktdaten stammen“, erklärte Müller. Die Namen der Opfer werden anscheinend aus dem Telefonbuch herausgesucht. Müller macht in diesem Zusammenhang deutlich, „dass die städtischen Seniorenberatungsstellen niemals ungefragt auf Bürgerinnen und Bürger zukommen, sondern nur auf Anfragen reagieren“. Daher, so Müller, sei klar: Wenn jemand anruft und sich als Seniorenberater ausgibt, ist das niemals ein offizieller Seniorenberater einer Kommune des Kreises Offenbach. Die Beratung der offiziellen Stellen sei zudem kostenfrei und unabhängig von wirtschaftlichen Interessen jeglicher Art, ergänzte Müller abschließend.

www.familien-blickpunkt.de



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