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Friedenslicht im Kreishaus entzündet

von Familien-Blickpunkt.de am 19/12/2018 - 11:27 |

Themenfelder: Leben und Gesellschaft

Friedenslicht im Kreishaus entzündet

Kreistagsvorsitzender Bernd Abeln immt das Friedenslicht in Empfang.

Kreis Offenbach - Pfadfinder aus Dietzenbach und Urberach haben am Dienstagabend im Kreishaus in Dietzenbach dem Kreistagsvorsitzenden Bernd Abeln das Friedenslicht überreicht. Es leuchtet damit ab sofort im Foyer und symbolisiert unter anderem den Frieden der Adventszeit.

Ursprünglich geht das Friedenslicht auf eine Initiative des Österreichischen Rundfunks (ORF) zurück. Jedes Jahr Ende November entzündet daher ein Kind aus Österreich das Friedenslicht an der Flamme der Geburtsgrotte Christi in Betlehem. Von Israel aus reist es dann als „Botschaft des Friedens“ in einer explosionssicheren Lampe per Flugzeug nach Wien und nimmt von dort aus seinen Weg in die Welt. Denn unzählige Pfadfinder reichen das ursprüngliche Licht in einer Stafette weiter und schicken es quer durch Europa sowie in die USA.

Das Friedenslicht überwindet auf seinem über 3.000 Kilometer langen Weg nach Deutschland viele Mauern und Grenzen. Es verbindet dadurch Menschen vieler Nationen und Religionen miteinander. Wer das Licht weitergibt oder aufstellt, setzt damit ein Zeichen, dass Jesus Christus das Licht der Welt ist und die Menschen untereinander versöhnt. Deshalb steht die diesjährige Friedenslichtaktion auch unter dem Motto „Frieden braucht Vielfalt – zusammen für eine tolerante Gesellschaft“.

Allein in Deutschland wird das Licht aus der Geburtsgrotte in über 500 Orten an Kirchengemeinden, Verwaltungen oder Institutionen weitergegeben. Daher leuchtet eine Laterne mit dem Friedenslicht nicht nur im Kreishaus, sondern auch in vielen Kirchen im Kreis Offenbach, etwa in St. Martin in Dietzenbach oder in St. Gallus in Rödermark-Urberach. An den verschiedenen Standorten des Friedenslichts kann sich jeder Bürger ein eigenes Licht entzünden und es mit nach Hause nehmen.

„Das Friedenslicht setzt auch ein Zeichen. Es ist ein Symbol dafür, dass religiöser Extremismus, Populismus und Nationalismus zur dauerhaften Spaltung einer Gesellschaft führen. Dem müssen wir uns entgegenstemmen. Denn Frieden ist etwas, für das man sich im Alltag stets aufs Neue einsetzen und engagieren muss; wir brauchen daher wieder mehr Miteinander und weniger Gegeneinander“, betonte Kreistagsvorsitzender Bernd Abeln, als er im Foyer des Kreishauses das Licht in einer Laterne entgegennahm. An Weihnachten schließlich soll das Friedenslicht in möglichst vielen Fenstern leuchten und an die Geburt Christi erinnern.

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