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PRO Prävention bietet dreiteilige Fortbildung zum Umgang mit Radikalisierung und Diskriminierung an

von Familien-Blickpunkt.de am 29/07/2018 - 11:43 |

Themenfelder: Beruf und Familie, Leben und Gesellschaft

PRO Prävention bietet dreiteilige Fortbildung zum Umgang mit Radikalisierung und Diskriminierung an

Kreis Offenbach - Pädagoginnen und Pädagogen sind in der Schule zunehmend mit Problemen beschäftigt, die durch religiöse oder kulturelle Unterschiede entstehen können. Hinzu kommen Diskriminierung und Fälle von Radikalisierung in (religiös begründeten) Extremismus. Wie soll man sich in solchen Konflikten verhalten? Welche Möglichkeiten bietet das System Schule in der Auseinandersetzung mit Diskriminierung und Radikalisierung? Wie kann religiöse Vielfalt als Ressource und Herausforderung gesehen werden? Um diese Fragen geht es in einer dreigeteilten Fortbildung des Projektes PRO Prävention des Kreises Offenbach im Haus des Lebenslangen Lernens, Frankfurter Straße 160 - 166 in Dreieich - Sprendlingen.

Die Seminarreihe, die den Titel „Diskriminierung, Glaube und Radikalisierung als pädagogische Herausforderungen“ trägt, richtet sich an Lehrerinnen und Lehrer sowie Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter von Grundschulen und weiterführenden Schulen. Start ist am Dienstag, 28. August 2018 (08:30 bis 15:30 Uhr). Janusz Biene, Leiter des Projektes PRO Prävention und Oliver Fassing von der Bildungsstätte Anne Frank sprechen darüber, wie man mit Radikalisierung und Diskriminierung an Schulen umgehen kann.

Um schwierige Elterngespräche geht es mit dem theaterpädagogischen Angebot von Creative Change bei der zweiten Fortbildungsveranstaltung am Mittwoch, 5. September 2018. Außerdem erläutert Dr. Meltem Kulacatan, Erziehungswissenschaftlerin an der Universität Frankfurt, an diesem Tag, wie religiöse Vielfalt als Ressource und Herausforderung gesehen werden kann. Am Montag, 17. September 2018, erfahren die Teilnehmenden des Seminars von Kurt Edler (Studiendirektor i. R.) mehr über die Möglichkeiten, mit religiös gerahmten Konflikten und Radikalisierung umzugehen.

Das beim Integrationsbüro des Kreises Offenbach angesiedelte Projekt PRO Prävention verfolgt das Ziel, den Herausforderungen von (religiös begründetem) Extremismus zu begegnen. Menschen sollen davor geschützt werden, gesellschaftlich ins Abseits zu geraten, extremistische Einstellungen zu entwickeln und sich radikalen Gruppen anzuschließen.

Wer sich für die Fortbildungsveranstaltungen interessiert, kann sich bis zum 17. August 2018 anmelden.

www.familien-blickpunkt.de



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