Magazin

Wanderausstellung der KulturRegion: »Krieg und Freiheit«

von Familien-Blickpunkt.de am 06/10/2015 - 10:00 |

Themenfelder: Freizeitgestaltung, Leben und Gesellschaft

Wanderausstellung der KulturRegion: »Krieg und Freiheit«

Kreis Offenbach - Das Projekt „Geist der Freiheit – Freiheit des Geistes“ der KulturRegion FrankfurtRheinMain schickt anlässlich des 200. Jahrestages des Endes der Befreiungskriege die Wanderausstellung „Krieg und Freiheit. Franzosenzeit und Befreiungskriege im Rhein-Main-Gebiet 1792-1815“ auf Tour durch die ganze Region. Zwischen Samstag, 3. Oktober, und Sonntag, 25. Oktober 2015, macht die Ausstellung Halt in Hainburg. Jeweils samstags und sonntags zwischen 14:00 und 17:00 Uhr sowie nach Vereinbarung (Telefon 06182/29663) sind die 16 Tafeln mit 80 Abbildungen sowie zahlreiche historische Dokumente und Ausstellungsstücke im Depot des Geschichts- und Heimatvereins Hainburg, Elisabethenstraße 8 in Hainburg zu sehen. Der Eintritt ist kostenlos.

Die Ausstellung „Krieg und Freiheit. Franzosenzeit und Befreiungskriege im Rhein-Main-Gebiet 1792-1815“ entstand in Zusammenarbeit mit Museen, Archiven und Geschichtsvereinen in der Region, darunter auch dem Geschichtsverein Hainburg und bietet einen kompakten Überblick wie die Zeit zwischen den Revolutionskriegen und dem Wiener Kongress hier in der Region aussah. Zahlreiche historische Dokumente veranschaulichen eine Epoche, in der fast permanent Krieg herrschte; aber auch eine Periode der Umbrüche, in der wichtige Grundlagen für die weitere Entwicklung der Region gelegt wurden. Die Ausstellung regt außerdem zur Diskussion über Fragen von Krieg und Freiheit an, die auch 200 Jahre nach Ende der Befreiungskriege aktuell sind: Ist Befreiung durch Krieg überhaupt möglich? Was kommt nach der Befreiung?

Ausgestellt sind unter anderem Dokumente und Original-Urkunden über Kriegskostenrechnungen und die Verschuldung bei dem Fouragelieferanten Abraham Strohmberg in Seligenstadt. Ein Bericht des Pfarrers von Zellhausen schildert die Gräueltaten der durchziehenden Soldaten. Der Heimat- und Geschichtsverein Weiskirchen zeigt das Gemälde „Die Attaque an der Tannenmühle“. Eine Münzsammlung und eine Tafel „Prägende Geschichte – Die Franzosenzeit im Spiegel des Geldwesens“ verdeutlichen den überaus komplizierten Umgang mit verschiedenen Münzsystemen. Gezeigt werden zudem historische Waffen aus den Befreiungskriegen.

Parallel zu der Ausstellung finden den gesamten Oktober über in den Räumlichkeiten des Geschichts- und Heimatvereins Hainburg weitere Veranstaltungen und Vorträge statt. So stellt Herbert Schmid am Freitag, 9. Oktober 2015, um 20:00 Uhr in einem Vortrag „Taktik und Bewaffnung des Napoleonischen Heeres" vor. Am Samstag, 10. Oktober, sowie am Sonntag, 11. Oktober 2015, wird jeweils zwischen 14:00 und 17:00 Uhr die Funktionsweise eines Steinschlossgewehrs aus napoleonischer Zeit erklärt. Am Donnerstag, 15.Oktober 2015, um 19:30 Uhr findet in Kooperation mit der Volkshochschule Hainburg ein Ausstellungsgespräch zum Thema „Krieg und Freiheit“ statt. Am Samstag, 17. Oktober, und Sonntag, 18. Oktober 2015, wird jeweils zwischen 14:00 und 17:00 Uhr die Napoleonische Zeit anhand zeitgenössischer Münzen erklärt. Am Mittwoch, 21. Oktober 2015, um 14:00 Uhr findet eine Führung durch die Ausstellung statt.

Für die Schulklassen sind außerdem spezielle Ausstellungstermine am Dienstag, 6. Oktober 2015, sowie am Donnerstag, 15. Oktober 2015, jeweils zwischen 9:00 und 13.00 Uhr geplant. Interessierte Lehrerinnen und Lehrer können sich unter Telefon 06182/69727 oder per E-Mail an [email protected] anmelden. Für die Fahrt der Schulklassen zum Depot des Geschichts- und Heimatvereins Hainburg stellt die Kreisverkehrsgesellschaft in Dietzenbach (Frau Meid, Telefon 06074/6966-921 oder [email protected]) kostengünstige Möglichkeiten für den Schülertransport zur Verfügung.

www.familien-blickpunkt.de



Kommentare


Hinterlassen Sie Ihren Kommentar

*Name:
*E-Mail:
Website:
*Kommentar:
  Bitte geben Sie den Text, den Sie links im Bild sehen, in das Textfeld ein. Hierdurch werden automatische Kontaktanfragen verhindert.
Bild mit dem Bestätigungscode kann nicht angezeigt werden