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Zertifikate für 15 junge Bus&Bahnbegleiter

von Familien-Blickpunkt.de am 21/01/2017 - 11:32 |

Themenfelder: Beruf und Familie, Leben und Gesellschaft

Zertifikate für 15 junge Bus&Bahnbegleiter

Erste Kreisbeigeordnete Claudia Jäger zeichnet Dreieichschüler aus

Kreis Offenbach - Weniger Stress durch Gedränge und Rangeleien in Bus und Bahn, Vandalismus unterbinden, aufkommenden Streit vermeiden sowie bei Auseinandersetzungen deeskalierend eingreifen und schlichten – das sind die wichtigsten Aufgabe der 15 frisch gebackenen RMV-Bus- und Bahnbegleiter der Dreieichschule in Langen. Die Gymnasiasten haben am Freitagvormittag von Erster Kreisbeigeordneter Claudia Jäger und Andreas Maatz, Geschäftsführer der Kreisverkehrsgesellschaft Offenbach mbH (kvgOF), ihre Abschlusszertifikate erhalten.

Schülerinnen und Schüler werden im Kreis Offenbach seit rund zehn Jahren zu Bus- und Bahnbegleitern ausgebildet, damit die Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln auf dem Schulweg und anderswo für alle angenehmer wird. Seit Herbst vergangenen Jahres ist die Ausbildung der Teenager nicht mehr auf drei Monate gestreckt, sondern der Unterricht läuft im neuen Konzept komprimiert während einer Projektwoche unter dem Titel „Bus- und Bahnbegleiter 2.0“.

Die 15 neuen RMV-Bus- und Bahnbegleiter aus achten Klassen der Dreieichschule haben ein abwechslungsreiches Programm absolviert und viel über das richtige Verhalten in Bus und Bahn erfahren. „Besonders wertvoll sind die Ratschläge der Fachleute zur wertschätzenden und vermittelnden Gesprächsführung sowie die Tipps, wie man in schwierigen Situationen schon allein durch das Auftreten und die richtige Körpersprache eine Eskalation verhindern kann“, sagte Erste Kreisbeigeordnete Claudia Jäger.

Auf dem „Stundenplan“ der Ausbildung steht auch ein sogenanntes Anti-Bullying-Programm. Dabei lernen die Teenager, wie sie Gleichaltrigen, die systematisch gemobbt und diskriminiert werden, helfen können. Praktische Übungen gehören während der Projektwoche ebenfalls dazu. Beispielsweise üben die jungen Leute, auf welche prägnanten Informationen es bei einem Notruf ankommt, es gibt Trainingseinheiten mit Rollenspielen im Bus und eine Theatervorstellung.

Eine Diskussionsrunde mit Lehrkräften, ein Interview mit einem Busfahrer, Gruppenarbeiten mit Präsentationen, Lerneinheiten zum Teambuilding, Interviews, Quiz-Spiele und Denksportaufgaben stehen ebenfalls auf der Agenda.

„Mit der Ausbildung der Bus- und Bahnbegleiter erreichen wir gleich mehrere Ziele. An den Haltestellen sowie in Bussen und Bahnen gibt es weniger Stress-Situationen, und die Persönlichkeit der jungen Leute wird gestärkt. Außerdem sorgen die neuen Erfahrungen und Aha-Erlebnisse der Jugendlichen während der Projektwoche für Veränderungen im Umgang miteinander. Das hält bei vielen Teilnehmern nachhaltig an und prägt manche gar für immer“, sagte Erste Kreisbeigeordnete Claudia Jäger.

www.familien-blickpunkt.de



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