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Positive Entwicklung am Arbeitsmarkt setzt sich fort

von Familien-Blickpunkt.de am 04/09/2011 - 12:16 |

Themenfelder: Beruf und Familie, Leben und Gesellschaft

Positive Entwicklung am Arbeitsmarkt setzt sich fort

Sozialminister Grüttner: „Gute Chancen vor allem für Ausbildungsbewerber – Jeder junge Mensch sollte Perspektive einer vollwertigen Berufsausbildung erhalten“.

Wiesbaden (hsm) - „Der hessische Arbeitsmarkt erweist sich als überaus robust und aufnahmefähig. Die positive Entwicklung der vergangenen Monate setzt sich weiter fort. Im August waren 180.991 Frauen und Männer in Hessen arbeitslos. Mit dieser Quote von 5,8 Prozent haben wir die niedrigste Arbeitslosigkeit in einem August seit 19 Jahren und den mit 2,8 Prozent höchsten Rückgang im Vergleich aller Bundesländer gegenüber dem Monat Juli“, erklärte der Hessische Sozialminister Stefan Grüttner anlässlich der Vorstellung der aktuellen Arbeitsmarktzahlen durch die Regionaldirektion Hessen der Bundesagentur für Arbeit.

Besonders erfreulich sei, dass vor allem junge Menschen von dieser positiven Entwicklung profitieren, betonte Grüttner. „Äußerst positiv ist die Lage derzeit für Ausbildungsbewerber: Erstmals seit Bestehen des Hessischen Ausbildungspaktes gab es in einem August mit 6.898 mehr freie Ausbildungsstellen als noch unversorgte Ausbildungsbewerber (5.738). Damit sind wir mit vereinten Kräften von Politik und Wirtschaft unserem gemeinsamen Ziel, dass jeder junge Mensch, der von der Schule abgeht, die Perspektive einer vollwertigen Berufsausbildung erhält, einen entscheidenden Schritt nähergekommen.“ Jetzt komme es allerdings darauf an, dass diese positive Entwicklung weiter ausgebaut werde. Bezüglich der Verteilung auf Regionen und Berufe entspreche das Ausbildungsangebot noch nicht ganz der Nachfrage. So gebe es die meisten noch offenen Ausbildungsplätze im Raum Frankfurt. „Während in einigen Fertigungsberufen noch hunderte Lehrstellen unbesetzt sind, überwiegen in anderen Berufen die Bewerber. Ich appelliere deshalb an die bisher unversorgten jungen Menschen, bei ihrer Berufswahl vielleicht auch noch einmal einen anderen Beruf oder einen etwas weiter entfernten Ausbildungsbetrieb ins Auge zu fassen. Wir brauchen in absehbarer Zukunft in Hessen noch viele junge Fachkräfte! Angesichts unseres Fachkräftebedarfs können wir es uns nicht leisten, dass nicht alle Ausbildungsbewerber einen Ausbildungsplatz finden“, erklärte der Sozialminister.

Es komme zudem darauf an, dass auch benachteiligte Menschen von der guten Entwicklung des hessischen Arbeitsmarkts profitieren. Einen wichtigen Beitrag hierzu leiste das Hessische Sozialministerium mit der Regionalisierung der Arbeitsmarkt- und Ausbildungsförderung. „In diesem Jahr stellen wir den Kommunen erstmals regionale Ausbildungsbudgets in Höhe von 10,35 Millionen Euro zur Verfügung. Hierdurch erhalten die Kommunen die Möglichkeit, vor Ort zielgerichtete Angebote für benachteiligte Jugendliche zu schaffen und ihnen so eine Ausbildung zu ermöglichen“, erklärte Grüttner. „Durch verschiedene Maßnahmen, die passgenau auf die konkreten Bedürfnisse der Menschen zugeschnitten sind, kommt die Förderung näher an die zu fördernden Menschen heran. Die Kommunen kennen die verschiedenen Facetten der individuellen Problemlagen am besten und können auch die effizientesten Lösungen finden.“

Weitere Infos gibt es im Internet unter www.hsm.hessen.de .

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