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Erfolgreicher Fachtag im Kreishaus

von Familien-Blickpunkt.de am 19/06/2011 - 17:33 |

Themenfelder: Beruf und Familie, Leben und Gesellschaft

Erfolgreicher Fachtag im Kreishaus

FAMILIENwerkSTADT stand im Mittelpunkt.

Rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus unterschiedlichen Bereichen haben in der vergangenen Woche den Fachtag „FAMILIENwerkSTADT: Familienzentren als Integrationsstützpunkte für die Zukunft“ im Kreishaus besucht. Neu an den Familienzentren ist, dass sowohl die Kinder als auch die Eltern im Mittelpunkt der Arbeit und des Interesses stehen. Familienzentren wirken Bildungsungleichheiten entgegen und fördern die Integration von Kindern und Eltern in das öffentliche und gesellschaftliche Leben. „Mit dieser hohen Resonanz wurden unsere Erwartungen mehr als übertroffen“, freut sich Erste Kreisbeigeordnete Claudia Jäger.

Im Mittelpunkt der Tagung stand der fragende Vortrag von Prof. Dr. Uta Meier-Gräwe von der Universität Gießen „Was macht ein Familienzentrum zum Familienzentrum? Armut und die Bedürfnisse von Kindern – können Familienzentren kompensatorisch wirken?“. Dabei wurde deutlich, dass Armut und mangelnde Zukunftsperspektiven Bestandteil des Alltags vieler Familien seien. Gleichzeitig stellte die Referentin aber auch fest, dass sich frühe Förderung unter Einbeziehung der Eltern positiv auf die jeweiligen Gesundheits- und Bildungsbiographien auswirke und Investitionen dieser Art ein hohes Kosten-Nutzen-Verhältnis für die Gesellschaft erzeuge.

Als gelungenes Beispiel von Elternarbeit wurde das Eltern-Kind-Zentrum Al Karama in Frankfurt/Nordweststadt vorgestellt. Ein Blick auf den Zwischenstand in den einzelnen Projekten im Kreis rundete die sehr informative Veranstaltung ab.

„Als nächster Schritt steht die Ausbildung von Elternlotsinnen an“, berichtet Claudia Jäger. „Gleichzeitig werden Mutter-Kind-Gruppen eingerichtet, um die Aufnahme von neuen Kindergartenkindern vorzubereiten. Dann werden Fortbildungsmaßnahmen für das Personal der Einrichtungen folgen. Mit der Einrichtung von Qualitätszirkeln wird der Austausch von Erfahrungen der einzelnen Einrichtungen gefördert. Basis für all diese Maßnahmen ist die Vernetzung im Stadtteil.“

„Bei den Fachleuten kam die Veranstaltung sehr gut an“, bilanziert Erste Kreisbeigeordnete Claudia Jäger. „Es war eine Fülle an positiven Erfahrungen und Informationen. Das Projekt FAMILIENwerkSTADT erfreut sich in Fachkreisen eines hohen Interesses.“ Ein wichtiger Hinweis dieses Interesses sind die vielfältigen Anfragen zu dem Projekt direkt nach der Veranstaltung. Weitere Informationen zu dem Projekt sind im Internet unter www.kreis-offenbach.de/familienwerkstadt abzurufen.



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