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Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderungen

von Familien-Blickpunkt.de am 16/06/2011 - 10:45 |

Themenfelder: Beruf und Familie, Leben und Gesellschaft

Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderungen

Sozialminister Stefan Grüttner begrüßt Nationalen Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Konvention für die Rechte von Menschen mit Behinderungen.

Wiesbaden. Als „Leitlinie und Richtschnur der Politik von und für Menschen mit Behinderungen“ hat der Hessische Sozialminister Stefan Grüttner den Nationalen Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Konvention für die Rechte von Menschen mit Behinderungen begrüßt, den Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen gestern in Berlin vorgestellt hat. „Der Plan schafft konkrete Voraussetzungen und Programme zur Verbesserung der Lebensbedingungen von Menschen mit Behinderungen und ermöglicht, dass die Bewusstseinsbildung in der gesamten Gesellschaft für ein gleichberechtigtes Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderungen gefördert wird“, sagte Grüttner in Wiesbaden.

Ergänzend zum bundesweiten Aktionsplan wird in Hessen derzeit ein landesweiter Aktionsplan erarbeitet. Gemäß dem Beschluss des Hessischen Landtags zur Umsetzung der UN-Konvention wird der Hessische Aktionsplan eng mit dem Aktionsplan der Bundesregierung abgestimmt. „Das Hessische Sozialministerium steht deshalb seit langer Zeit im engen Kontakt nicht nur mit allen beteiligten Akteuren in Hessen, also mit den hessischen Dachverbänden für Menschen mit Behinderungen, der kommunalen Ebene, den Kirchen sowie allen relevanten gesellschaftlichen Gruppierungen und Einzelpersonen der Zivilgesellschaft in Hessen, sondern auch mit dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales, um wesentliche Inhalte gemeinsam zu erörtern“, betonte der Sozialminister. Die Konvention der Vereinten Nationen besitze eine internationale Dimension, die nicht an Landesgrenzen Halt mache. „Allen Menschen mit Behinderungen müssen in Deutschland, in Europa und in der Welt umfassende Menschenrechte zu Teil werden, die die Grundlage eines gleichberechtigten und selbstbestimmten Lebens bieten.“

Der hessische Aktionsplan wird zudem in enger Zusammenarbeit mit dem Hessischen Kultusministerium und in Abstimmung mit dem Behindertenbeauftragten der Hessischen Landesregierung erstellt. Er umfasst die Schwerpunkte Bildung, Barrierefreiheit sowie Arbeit und Beschäftigung, aber auch viele Querschnittthemen. „Der hessische Aktionsplan soll die Ziele der UN-Konvention für Hessen konkretisieren, die Öffentlichkeit für die Themen sensibilisieren und eine Umsetzung der geplanten Maßnahmen nachvollziehbar, transparent und überprüfbar machen. Er wird die Richtschnur hessischer Behindertenpolitik in den kommenden Jahren sein“, berichtete der Sozialminister. Der hessische Aktionsplan soll im November vorgestellt werden.

Kontakt: Die drei Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stabsstelle zur UN-Behindertenrechtskonvention im Hessischen Sozialministerium sind erreichbar unter [email protected] sowie per Telefon unter (0611) 817-2365.



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