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„Jede Blutspende kann Leben retten"

von Familien-Blickpunkt.de am 13/06/2012 - 11:19 |

Themenfelder: Leben und Gesellschaft

„Jede Blutspende kann Leben retten"

Sozialminister Stefan Grüttner zum Weltblutspendetag 2012: „Blutspenden sind unverzichtbar – Jeder Spender ist willkommen – Engpass im Sommer erwartet“.

Wiesbaden (hsm) - 2011 haben in Hessen und Baden-Württemberg insgesamt 428.799 Menschen Blut gespendet – davon wurden rund 254.000 Spenden in Hessen gespendet. „Den Spenderinnen und Spendern kann nicht genug gedankt werden, denn mit ihrer Blutspende leisten sie einen großartigen und unverzichtbaren Beitrag zur Sicherstellung der medizinischen Versorgung“, erklärte der Hessische Sozialminister Stefan Grüttner heute anlässlich des Weltblutspendetags am 14. Juni. „Blut kann nicht künstlich hergestellt, sondern nur vom Körper gebildet werden. Allein in Hessen werden pro Woche mehrere tausend Blutkonserven für Unfallopfer, Transplantations- oder Krebspatienten benötigt.“ Dank der vielen engagierten Spenderinnen und Spendern gebe es in Hessen momentan keinen Engpass an Blutkonserven, sagte der Minister. „Aber es können immer wieder Zusatzbelastungen auftreten.“

Bereits jetzt gebe es auf Grund der Brückentage einen Rückgang des Spendenaufkommens von 10 Prozent. „Es liegt aktuell kein Engpass vor, aber die vor uns liegend Sommerferienzeit und der damit zu erwartende weitere Rückgang der Spenden machen einen Engpass wahrscheinlicher“, so Grüttner weiter. „Daher ist es wichtig, dass die Lager aufgefüllt werden, um dies zu vermeiden.“

Auch jede neue Spenderin und jeder neue Spender sei willkommen, betonte Sozialminister Grüttner. Laut Auskunft des DRK-Blutspendedienstes stagnieren die Spendezahlen bereits seit einigen Jahren auf einem hohen Niveau und seien aktuell sogar leicht rückläufig. „Wir sind auf Blutspenden angewiesen, denn Blut ist nicht reproduzierbar und kann nur bedingt gelagert werden“, unterstrich der Sozialminister.

Sozialminister Stefan Grüttner dankte auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des DRK-Blutspendedienstes Hessen/Baden-Württemberg, der in Hessen drei Standorte unterhält. „Sie alle leisten eine wichtige und unverzichtbare Arbeit, die ein großer Teil ehrenamtlich durchführt.“

Hintergrundinformationen:

Blutspenden kann man in den Blutspendezentren des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Baden-Würtemberg - Hessen oder bei einem Termin vor Ort (gebührenfreie Info-Hotline 0800/1194911), an den Universitätskliniken Gießen und Marburg sowie der Blutspendezentrale des Klinikum Wetzlars. Mehr Informationen im Internet unter www.blutspende.de sowie unter www.einfachlebenretten.de

Grundsätzlich darf jeder gesunde Mensch zwischen 18 und 68 Jahren mit einem Körpergewicht ab 50 Kilogramm Blut spenden. Frauen, die schwanger sind oder stillen, dürfen nicht spenden. Dasselbe gilt für alle, die an einer Erkrankung leiden - auch wenn Sie nur eine banale Erkältung oder eine Körpertemperatur ab 37,5 Grad haben. Ausgenommen von der Spende sind Infektions-Risikogruppen wie Drogenabhängige, Prostituierte und homosexuelle Männer. Den Weltblutspendetag gibt es seit 2004. Der Termin 14. Juni wurde aufgrund des Geburtstags von Karl Landsteiner (1868-1943), dem Entdecker der Blutgruppen und des Rhesus-Faktors, gewählt.

www.familien-blickpunkt.de



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