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Offizielle Namensgebung

von Familien-Blickpunkt.de am 04/03/2017 - 15:35 |

Themenfelder: Leben und Gesellschaft

Offizielle Namensgebung

Kreis Offenbach - Die seit Sommer vergangenen Jahres selbständige Schule im Eschenweg in Neu-Isenburg trägt jetzt den Namen „Grundschule Buchenbusch“. Landrat Oliver Quilling überreichte Rektorin Heike Scheible am Freitag eine offizielle Urkunde. Für den neuen Namen hatte sich die Schulkonferenz ausgesprochen. Der Kreistag stimmte in der Sitzung vor vier Wochen dafür.

Bis zum September 2016 gehörte die Grundschule mit rund 170 Kindern zur Albert-Schweitzer-Schule in der Freiherr-vom-Stein-Straße. Der Wechsel von einer Zweigstelle zu einer eigenständigen Grundschule wurde aufgrund der wachsenden Schülerzahlen und im Hinblick auf die Entwicklungsmöglichkeiten dieses Schulstandortes notwendig.

„Die offizielle Namensgebung ist ein äußeres Zeichen und zugleich ein positives Signal, das auf den Beginn der neuen Ära der Eigenständigkeit hinweist. Diese Autonomie ist für die Grundschule eine wichtige Voraussetzung für einen erfolgreichen Entwicklungsprozess“, sagte Oliver Quilling bei der Übergabe der Urkunde.

Als Schulträger hatte der Kreis im Dezember 2015 mit Zustimmung des Hessischen Kultusministeriums die Selbständigkeit der Einrichtung beschlossen. Nach dem Hessischen Schulgesetz muss jede Schule eine Bezeichnung führen, die den Träger, die Schulform und den Schulort angibt. Vorgeschrieben ist, dass sich die Bezeichnung und auch der Name von jeder anderen Schule in der Kommune unterscheiden. In diesem Fall wird jetzt aus der Bezeichnung der offizielle Name: Grundschule Buchenbusch.

Im Laufe seiner Geschichte hatte der Schulstandort viele Nutzer unter seinem Dach. Bis in die 1990er Jahre war der Name „Schule im Buchenbusch“ mit der ehemaligen Haupt- und Realschule verbunden, nach deren Aufhebung 1993 das Abendgymnasium Neu-Isenburg in die Schulanlage einzog. 1995 nahm hier die Grundschule Buchenbusch als Dependance der Albert-Schweitzer-Schule ihren Anfang und 2007 kamen Klassen der Abteilung Sprachheilförderung der Friedrich-Fröbel-Schule hinzu, die ihren Stammsitz in der Offenbacher Straße hat.

2008 verließ das Abendgymnasium (heute Gymnasium und Realschule für Erwachsene) den Standort Neu-Isenburg und zog in das Haus des lebenslangen Lernens in Dreieich. Damit war der Weg frei für eine umfassende Neuordnung des Schulstandortes. Zwischen 2009 und 2011 wurde das Schulgebäude saniert und eine neue Sporthalle erstellt.

Auf Basis des Schulentwicklungsplanes des Kreises Offenbach wird die Filiale der Friedrich-Fröbel-Schule im Buchenbusch bis zum Ende des laufenden Schuljahres abgebaut. Die ausgelagerten Sprachheilklassen wandern zum Hauptsitz der Friedrich-Fröbel-Schule zurück. Der Umzug gehört zum Konzept der Sonderpädagogischen Förderung, das der Kreistag im Zusammenhang mit der „Modellregion Inklusive Bildung im Kreis Offenbach“ Ende 2014 beschlossen hat und für das der Kreis vor zwei Jahren grünes Licht vom Hessischen Kultusministerium bekam.

Derzeit läuft der Schulbetrieb in den vier Jahrgängen der Grundschule Buchenbusch zweizügig. Es besteht die Option auf Dreizügigkeit, dann mit bis zu ein Dutzend Klassen.

Die Grundschule ist seit fünf Jahren eine ganztägig organisierte Einrichtung, in der der 1994 gegründete Förderverein den Kindern seit 2010 im Speisesaal auch Mittagessen anbietet. Eine verlässliche Mittagsbetreuung bis 14 Uhr läuft im Buchenbusch bereits seit 20 Jahren. „Auf dem Gebiet der Schulkinderbetreuung leistet die Stadt Neu-Isenburg eine vorbildliche Arbeit. Von den rund 1.400 Grundschülern in Neu-Isenburg werden knapp 70 Prozent auch am Nachmittag betreut. Das ist die höchste Quote im Kreis Offenbach“, sagte Landrat Oliver Quilling.

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