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Rollentausch – Passen mir die Schuhe meines Partners ?

von Familien-Blickpunkt.de am 16/10/2010 - 11:36 |

Themenfelder: Partnerschaft und mehr

Rollentausch – Passen mir die Schuhe meines Partners ?

Im Einkaufsparadies unseres Vertrauens entdeckten wir gestern eine DVD, welche einen stimmungsvollen Abend zu zweit versprach. Seit wir ein Kind haben, greifen wir des Öfteren, wie wahrscheinlich viele andere Eltern auch, auf diese Variante des “romantischen“ Abends zurück.

Der Film hieß „Auf der anderen Seite des Bettes“, Hauptdarstellerin ist neben Dany Boon, die aus dem 80er Jahre Teenagerklassiker „La Boum – Die Fete“ bekannte Sophie Marceau. Er handelt von einem Ehepaar, welches das klassische Rollenbild lebt. Er ist erfolgreicher Leiter einer Firma, während sie neben ihren mütterlichen Pflichten den Haushalt schmeißt und zudem noch etwas Schmuck verkauft. Wie nicht anders zu erwarten, ist die Dame des Hauses unzufrieden, da sie sich weder von den Kindern noch vom eigenen Ehemann wertgeschätzt fühlt. Das Paar beschließt einen Rollentausch. Sie übernimmt seine leitende Funktion in der Firma. Er hingegen, soll währenddessen all ihre Aufgaben erfüllen. Gesagt getan, ist der Rollenwechsel zunächst ein voller Erfolg. Während Sophie Marceau, alias Ariane, ihr Durchsetzungsvermögen entdeckt, offenbart ihr Mann seine weibliche Seite und führt ihr Schmuckgeschäft und den Umbau des Hauses zum Erfolg. Beste Szene für mich - Er erzählt stolz und beifallsheischend: "Ich hab' die ganze Wäsche aufgehängt und was trocken war, hab' ich zusammengelegt." Daraufhin sie, brütend über offensichtlich wichtigen Firmenunterlagen: " Toll - Soll ich Dich dafür jetzt loben?" Nach Seitensprüngen und diversen privaten wie beruflichen Niederlagen, beschließen die beiden jedoch, den Rollentausch zu beenden. Ausschlaggebend war maßgeblich die Entfremdung der Mutter zu ihren Kindern. Da stellt sich wieder einmal die Frage: „Kann man es Frauen eigentlich nie Recht machen oder sind Männer einfach nur zu ignorant?“   

Das Fazit meines holden Gattens am Ende des Streifens war: „Naja – Schon ganz nett, aber in die Filmgeschichte wird er nicht eingehen.“ Damit liegt er wohl richtig. Trotz insgesamt humorvoller Umsetzung hatte der Film durchaus seine Längen. Zudem war die Story recht durchschaubar und ziemlich überzeichnet. Ein altes Indianersprichwort ist jedoch wieder deutlich untermauert worden, „Urteile nie über jemanden, solange Du nicht in seinen Mokassins gelaufen bist…“   

  



Kommentare


20/10/2010 - 21:17

Heute hatte ich mit einem Arbeitskollegen überlegt, wann wir mit unseren Partnern das letzte mal ausgegangen sind. Wir kamen letztes Jahr auf zwei Abende: Kino, Essen und mein Kollege anstatt Kino im Konzert. Der gemeinsame Filmabend bestimmt somit auch eher unsere Zeit, wenn die Kinder im Bett sind.

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