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Sakrileg in Egelsbach

von Familien-Blickpunkt.de am 12/12/2010 - 18:00 |

Themenfelder: Wochenrückblick

Sakrileg in Egelsbach

Heute wieder an gewohnter Stelle unser Offenbacher Wochenrückblick. Was war los in Stadt und Land, was erschütterte die Welt? Eine bombige, vorweihnachtliche Stimmung soll ja mancherorts vernehmbar gewesen sein.

Stockholm am Samstag: „Terror im Weihnachtstrubel“ titelte die Bildzeitung. Da wollen wir mal hoffen, dass uns hier im beschaulichen und gediegenen Offenbach nicht auch bald die Weihnachtseinkäufe um die Ohren fliegen. Mit Selbstmordattentätern ist ja bekanntlich nicht gut Kirchen essen und dunkel und kalt ist es derzeit nicht nur in Stockholm. 

Dunkel, kalt und vor allem unchristlich war es diese Woche auch in Egelsbach. Unbekannte und offenkundig geistig verwirrte Menschen haben dort ein von Kindern gestaltetes Kreuz mehrfach geschändet. Beim ersten Mal haben die Unholde es im See versenkt, danach nagelte man ein Huhn daran. Parallelen zum kleinen Jesus wurden gezogen. Auch dieser, von Geburt an verfolgt und bedroht, war in vieler Augen ein Störenfried. Das Kreuz steht in Egelsbach nun mehr denn je symbolisch für Schmerz, Leidensweg und Kreuzigung des Erlösers.

Generell kann man sagen, dass diese Woche eine Menge Schnee runterkam, was allerorts zu chaotischen Zuständen führte. Stellenweise war die A 661 über mehrere Stunden gesperrt.

Chaotische Zustände, moralisch gesehen, auch in Neu-Isenburg. Hier überfielen zwei Räuber eine nichts ahnende Fußgängerin direkt vor der Hugenottenhalle. Die Frau erlitt Prellungen und die Polizei bittet um Mithilfe bei der Überführung der Täter.

Sebastian Vettel, seines Zeichens aktueller Formel 1 Weltmeister, bezeichnete Offenbach als, „nur einen Parkplatz Frankfurts“. Unerhörte Frechheit! Das hat ja noch Niemand gewagt zu behaupten. Wie läuft das dann ab wenn Vettel nach Frankfurt will, parkt der dann in Offenbach und fährt mit der S-Bahn rein? Wohl kaum…!

Apropos S-Bahn. Leo Tolstoi lässt grüßen, denn diese Woche hat es mal wieder einen erwischt. Am Langener Bahnhof stürzte, aus bisher unbekannten Gründen, einen 34-jähriger Darmstädter auf die Gleise. Er wurde von der Bahn erfasst und mehrere Meter mitgeschleift. Nur kurze Zeit später erlag er seinen Verletzungen. In diesem Zusammenhang möchte ich noch erwähnen, dass heute die neuen S-Bahn-Pläne rauskommen. Zudem wird das S-Bahn-Fahren teurer. Da kann man nur hoffen, dass nicht gleich wieder der Nächste unter die Räder kommt.  

Holla! Schneechaos, Märtyrer, gekreuzigte Hühner…ein einziger Moloch dieses Offenbach. Hoffentlich wird Weihnachten entspannter. Und auch wenn nicht, wir werden darüber berichten. In diesem Sinne, passt auf euch auf und einen fröhlichen 3. Advent!     



Kommentare


15/12/2010 - 00:25

Es gibt wirklich perverse Leute. Was hat denen denn das arme Huhn getan und warum vergehen die sich an einem Kreuz, was von Kindern gebastelt wurde. Echt traurig!

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