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Sprache ist der Schlüssel zur Welt,

von Familien-Blickpunkt.de am 02/11/2010 - 13:57 |

Themenfelder: Leben und Gesellschaft

Sprache ist der Schlüssel zur Welt,

sagte einst ein kluger Kopf. Dies sieht unsere Bundesregierung ähnlich und will kleine Kinder mit sprachlichem Förderbedarf besser unterstützen. Mit der Initiative "Offensive Frühe Chancen", die heute startet, stellt der Bund von 2011 bis 2014 rund 400 Millionen Euro zur Verfügung, um bis zu 4.000 Einrichtungen - insbesondere in sozialen Brennpunkten – zu "Schwerpunkt-Kitas Sprache & Integration" auszubauen.

"Sprache ist entscheidend: Für Erfolg in der Schule und im Beruf, für die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, für die Integration in die Gemeinschaft", erklärt Familienministerin Schröder. "Wichtig ist, dass wir mit der Förderung so früh wie möglich anfangen. Je früher der kleine Ali, der kleine Max und die kleine Mia in allen Sinnen des Wortes 'die gleiche Sprache sprechen' umso besser. Die Initiative richtet sich deshalb vor allem an Kinder unter drei Jahren, die Hilfe bei ihrer sprachlichen Entwicklung brauchen. Von daher soll die Betreuungsrelation verbessert werden und sichergestellt werden, dass die Kinder in einem Alter unterstützt werden, wo Förderung besonders effektiv ist."

Jede der beteiligten Einrichtungen erhält pro Jahr 25.000 Euro aus Bundesmitteln, um damit eine Halbtagesstelle für zusätzliches, besonders qualifiziertes Fachpersonal zur Sprachförderung insbesondere von unter 3- Jährigen einzurichten. 

Kindertageseinrichtungen können sich bis zum 15. Dezember 2010 unter www.fruehe-chancen.de <http://www.fruehe-chancen.de> als "Schwerpunkt-Kita Sprache & Integration" bewerben.




Kommentare


03/11/2010 - 14:50

Sprache ist wirklich wichtig! Mein Mann ist gebürtiger Spanier, wir sprechen mit unserer Tochter auch Spanisch, das klappt wirklich gut. Sofern man die Mögjlichkeit hat das Erlernen einer Sprache zu fördern, sollte man dies tun. Leider habe ich auch schon festgestellt, dass viele Kinder die Muttersprache eines ausländischen Elternteils nicht können.

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