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Energieberatung - aktuelle Aktionen bieten die volle Beratung für weniger Geld
von www.Familien-Blickpunkt.de am 10/10/2013 - 10:10 |
Themenfelder: Leben und Gesellschaft

In Deutschland gibt es über 440 Zuschüsse zur Energieberatung
febis Service GmbH - Die Energiepreise bewegen sich weiterhin auf steigendem Trend. Mehr und mehr Hauseigentümer versuchen, die zunehmenden Kosten über Energiesparmaßnahmen am Haus zu kompensieren. Hier gilt wie bei vielem – erst informieren, dann investieren. Nur wer weiß wie viel sein Haus überhaupt verbraucht, wo Energie verloren und wo sie eingespart oder die Verluste zumindest eingedämmt werden können, kann zukünftig ordentlich sparen. Eine Energieberatung hilft dabei, sich in Startposition zu bringen, maximale Einspareffekte zu erzielen und unnütze Mehrkosten oder gar Fehlinvestitionen zu vermeiden. Diese kann, je nach Haus und den Zielen des Hauseigentümers, ganz unterschiedlich ausfallen.
Guter Rat ist mitunter teuer, doch Energieberatungen werden bezuschusst. Nicht nur Bund und Bundesländer nehmen Hauseigentümern einen Teil der Beratungskosten ab. In Deutschland gibt es über 440 Zuschüsse zur Energieberatung über 70 % sind regionale Zuschüsse von Landkreise, Städten, Gemeinden und Energieversorgern.
Aktuell laufen im gesamten Bundesgebiet Aktionen, in denen sich Hauseigentümer die volle Beratungsleistung für weniger Geld sicher können. Wer wissen möchte, welche Beratungs-, Bau- und Modernisierungszuschüsse es für sein Haus gibt, kann sich im Internet unter www.foerderdata.de kostenlos informieren.
„Energiepass Hessen“ Energieverbrauch vom Haus - schwarz auf weiß für knapp 40 €
Geht es in erster Linie darum, Energiekostenkosten zu senken, ohne in große Baumaßnahmen zu investieren, kann bereits ein einfaches Beratungsgespräch weiter helfen. Solche Initialberatungen werden beispielsweise über die Verbraucherzentralen angeboten.
Eigenheimbesitzer in Hessen, die wissen möchten, welche Energieeinsparpotentiale ihr Haus birgt, können sich den sogenannten „Energiepass Hessen“ erstellen lassen. Derzeit werden für den Energiepass statt normalerweise 75 €, nur 37,50 € fällig. Die Abwicklung erfolgt über die Hessische Energiesparaktion. Zur Ermittlung der Energie-Einsparmöglichkeiten sind einige konkrete Daten des Gebäudes und der Heizungsanlage nötig. Diese trägt der Hauseigentümer selbst in einen Fragebogen ein. Das Ausfüllen nimmt etwa 1 bis 2 Stunden in Anspruch, der Energiepass wird dann anhand dieser Daten berechnet. Lohn für die Mühe ist ein ersten Überblick zum Energieverbrauch des Hauses und weitere Informationen, z.B. wie viel Heizenergie über welche Bauteile verloren geht und wie hoch die Einsparmöglichkeiten durch Dämmung sind, wie hoch die Energieverluste von Heizkessel und Warmwasserbereitung sind und was ein neuer Heizkessel spart.
40 % Beratungszuschuss für „Hamburger Energiepass“ - weitere Zuschüsse gesichert
Sollen gezielte Energiesparmaßnahmen am Haus in die Tat umgesetzt werden, wird meist ein Besuch eines Energieberaters vor Ort notwendig. Den vorgefundenen Zustand des baulichen Wärmeschutzes oder der Haustechnik kann ein Energieberater aufgrund seines Wissens und seiner Erfahrung konkret beurteilen, bewerten und entsprechende Maßnahmenempfehlungen geben.
In Hamburg stehen Zuschüsse für die Energieberatung zur Modernisierung von Wohngebäuden, dem „Hamburger Energiepass“ bereit. Die Erstellung eines „Hamburger Energiepasses“ wird mit einem Zuschuss von 40 % des Berater-Honorars gefördert. Der Pass ist dabei eine wichtige Voraussetzung für weitere Förderungen. Die Hansestadt stellt Hauseigentümern seit September deutlich höhere Zuschüsse für die energetische Modernisierung ihrer Wohnhäuser bereit. Der Pass dient ebenso als hilfreiche Entscheidungsgrundlage für den Hauseigentümer und den anbietenden Fachbetrieb. Modernisierungen können so optimal aufeinander abgestimmt, auch wenn sie nicht zeitgleich sondern Schritt für Schritt angegangen werden. Die Zuschüsse zum „Hamburger Energiepass“ werden durch die Hamburgische Wohnungsbaukreditanstalt (WK) bewilligt und ausgezahlt.
50 % Beratungszuschuss für Mehrfamilienhäuser in Berlin
In Berlin werden Hauseigentümer bei energetischen Modernisierungsmaßnahmen durch das Förderprojekt ENEO, einem Programm der Investitionsbank Berlin in Zusammenarbeit mit der Berliner Energieagentur unterstützt. Bezuschusst werden Gutachten und Beratungen zur energetischen Optimierung von Wohngebäuden. Die Zuschuss-Höhe richtet sich dabei nach der Anzahl der Wohneinheiten im Gebäude sowie den tatsächlichen Kosten des Gutachtens. Für 1-2 Wohneinheiten gibt es z.B. einen Zuschuss von bis zu 500 €, für 3 bis 10 Wohneinheiten 750 €. Eigentümer von Wohnimmobilien mit bis zu 30 Wohneinheiten können bei Antragseingang bis zum 31.12.2013 von einem auf 50 % erhöhten Zuschuss profitieren. Voraussetzung: das Gutachten beinhaltet eine Gesamtsanierung zum KfW-Effizienzhaus.
Staatlicher Zuschuss plus 250 € Gutschein vom BAFA
Eine umfassende Vor-Ort Beratung mit detaillierter Berechnung verschiedener Modernisierungs- varianten, deren Investitionskosten und Fördermöglichkeiten ist die ausführlichste Beratungsleistung und wird durch das BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) bezuschusst. Sie dient als Ausgangspunkt und Fahrplan für geplante Modernisierungsmaßnahmen am Gebäude und kann nur von entsprechend qualifizierten und unabhängigen Beratern durchgeführt werden. Die Energieberatung für Ein- und Zweifamilienhäuser wird vom BAFA mit 400 € und für Wohnhäuser mit mindestens 3 Wohneinheiten mit 500 € bezuschusst. In einer aktuell laufenden Gutscheinaktion erhalten die ersten 1.000 Anträge, die bis zum 31. Dezember 2013 beim BAFA eingehen, einen zusätzlichen Gutschein im Wert von 250 €. Hauseigentümer können den Gutschein online auf der Homepage des BAFA abrufen. Den Rest erledigt der Energieberater. Er muss bis zum 31. Dezember 2013 einen Antrag nach der Förderrichtlinie beim BAFA stellen.
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