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Hessen ist ein wirtschaftlich starkes Land

von Familien-Blickpunkt.de am 27/09/2012 - 16:56 |

Themenfelder: Beruf und Familie, Leben und Gesellschaft

Hessen ist ein wirtschaftlich starkes Land

Sozialminister Stefan Grüttner: „Aktivierende Sozialpolitik der Hessischen Landesregierung ist erfolgreich – Armutsgefährdung in Hessen geringer als im Bundesvergleich“.

Wiesbaden (hsm) - Hessen ist ein starkes Land, das seinen Bürgerinnen und Bürgern gute und sichere Lebensbedingungen bietet. Das betonte der Hessische Sozialminister Stefan Grüttner heute im Landtag in Wiesbaden und stellte fest: „Hessen ist ein wirtschaftlich starkes Land und den Menschen in Hessen geht es gut.“ Hessen habe mit 5,5 Prozent (September 2012) eine der niedrigsten Arbeitslosenquoten Deutschlands. Die Quote von SGB II-Empfängerinnen und Empfängern in Hessen liege aktuell mit 8 Prozent deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 9,4 Prozent. Zudem seien noch nie so viele Menschen erwerbstätig gewesen wie heute: 2011 waren es durchschnittlich 3,18 Millionen Personen, 1,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Bildungsstand in Hessen hat sich deutlich verbesser: Der Anteil der Schülerinnen und Schüler, die ohne einen Hauptschulabschluss die Schule verlassen haben, reduzierte sich von 6,4 Prozent im Schuljahr 2000/2001 auf 2,6 Prozent im Schuljahr 2010/2011. Im selben Zeitraum steigerte sich der Anteil der Schülerinnen und Schüler, die die Schule mit allgemeiner Hochschulreife verließen, von 27,4 auf 32,3 Prozent. Die Einkommen lägen in Hessen im Durchschnitt bei 3.398 Euro im Monat und damit 14,6 Prozentpunkte über dem Bundesdurchschnitt. Grüttner hob hervor: „Daher ist es falsch mit den Ängsten der Menschen zu spielen, wenn es um Armut und sozialen Abstieg geht. Die Hessische Landesregierung bereitet mit ihrer aktivierenden Sozialpolitik den Boden, auf dem ein erfolgreiches Hessen wächst und den Bürgerinnen und Bürgern eine sichere Zukunft gegeben wird.“

Die Maßnahmen der Landesregierung haben Erfolg, dass zeige sich auch, so der Sozialminister weiter, anhand einer niedrigen Armutsgefährdungsquote in Hessen. „Hessen steht hier mit Bayern und Baden-Württemberg an der Spitze bei der Armutsbekämpfung.“ In Hessen lag die Armutsgefährdungsquote 2011 nach Angaben des Statistischen Bundesamtes bei 12,7 Prozent; bundesweit hingegen bei 15,1 Prozent. Während die Quote im Bundesdurchschnitt von 14,7 Prozent in 2005 auf 15,1 Prozent in 2011 gestiegen ist, blieb sie im gleichen Zeitraum in Hessen auf einem stabilen Niveau. Jeder Einzelne habe Fähigkeiten und Potenziale, betonte Sozialminister Grüttner, die es zu entdecken gelte und die er oder sie in die Gesellschaft einbringen könne. „Sie erlauben es, das Leben, soweit es möglich ist, selbst in die Hand zu nehmen“, so der Minister weiter. Diese Möglichkeiten müssen wir nutzen und den Menschen in Hessen Chancen eröffnen, die Kompetenzsteigerungen ermöglichen und zu mehr Eigenverantwortung anregen. „Eine aktivierende Sozialpolitik, wie sie die Hessische Landesregierung betreibt, ist der richtige Schritt, um eine sichere Zukunft mit Teilhabe und Verantwortung zu gestalten“, unterstrich der Sozialminister. Der moderne Sozialstaat solle sich nicht auf eine alimentierende Fürsorge beschränken, stellte Grüttner heraus, sondern vor allem motivierend und unterstützend auf die Menschen wirken.

Mit einer aktivierenden Sozialpolitik trage die Hessische Landesregierung dafür Sorge, die Strukturen so zu schaffen, dass jede Bürgerin und jeder Bürger seine Potentiale bestmöglich ausschöpfen könne, hob Sozialminister Grüttner hervor. „Die Hessische Landesregierung beginnt damit bereits bei den Jüngsten. Mit dem Hessischen Bildungs- und Erziehungsplan, der Unterstützung von Sprachförderung und dem in diesem Jahr gestarteten Modellprojekt ‚Qualifizierten Schulvorbereitung‘ trägt die Hessische Landesregierung dafür Sorge, Kindern die bestmöglichen Startchancen zu geben.“ Die Arbeit von Kindertageseinrichtung und Schule werde so gut miteinander verzahnt und die Chance auf ein gutes Bildungsniveau aller Kinder steigt. Sozialminister Grüttner: „So verbessern wir die Teilhabechancen aller Kinder in Hessen.“ Sein Ziel sei es, so Grüttner weiter, den eingeschlagenen Weg konsequent weiter zu gehen. „Wir sehen hier gute Erfolge für Hessen. Daher gilt es, nicht nachzulassen und diese Richtung weiter zu verfolgen. Diese ist auch weiterhin die Aufgabe einer aktivierenden hessischen Sozialpolitik“, betonte Sozialminister Grüttner abschließend.

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