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Langzeitarbeitslose fühlen sich im Jobcenter kompetent beraten

von Familien-Blickpunkt.de am 23/10/2012 - 18:10 |

Themenfelder: Beruf und Familie, Leben und Gesellschaft

Langzeitarbeitslose fühlen sich im Jobcenter kompetent beraten

Kreis Offenbach - Der Kreis Offenbach belegte bei einer repräsentativen Umfrage unter Hartz-IV-Beziehern in Bezug auf die Zufriedenheit mit ihrem kommunalen Jobcenter Platz eins mit einer Durchschnittsnote von 2,43. Befragt wurden Langzeitarbeitslose in sieben deutschen Jobcentern. Im Fokus der Studie standen Fragen nach der Beratungskompetenz und der Freundlichkeit der Mitarbeiter, die Verständlichkeit der Erklärungen des Sachbearbeiters oder Fallmanagers sowie die Erreichbarkeit und Fragen zum Bildungs- und Teilhabepaket.

„Ich bin mit den Ergebnissen der unabhängigen Auswertung sehr zufrieden. Sie bestätigt den Eindruck, den ich mir selbst jeden Tag von der Arbeit der Mitarbeiter im Jobcenter gemacht habe!" Mit diesen Worten reagierte der Sozialdezernent des Kreises Offenbach, Carsten Müller, auf das Ranking, der von mehreren Kommunen mit der Durchführung der Umfrage beauftragten Gesellschaft Tema/Marketingservice aus Mannheim.

So gaben im Kreis Offenbach 49 Prozent der befragten Hartz IV-Empfänger an, sie hätten eine sehr gute oder gute Meinung von ihrem Jobcenter. Immerhin 46 Prozent hatten noch eine durchschnittliche bis ausreichende Meinung. Nur sechs Prozent haben eine schlechte Meinung. Immerhin 51 Prozent gaben an, sie würden von ihrem Jobcenter gut oder sehr gut in schwierigen Situationen unterstützt. 37 Prozent benoteten diese Unterstützung mit durchschnittlich bis ausreichend. 12 Prozent fühlten sich schlecht unterstützt. 90 Prozent erklärten, ihre Bescheide seien verständlich formuliert. 86 Prozent sind zufrieden mit der Freundlichkeit, 76 Prozent mit der Kompetenz ihrer Ansprechpartner.

Müller: „Überhaupt waren die Befragten mit der fachlichen Kompetenz der ProArbeit-Mitarbeiter mehrheitlich sehr zufrieden.So bejahten 58 Prozent ausdrücklich die Frage, ihre Chancen würden ausführlich besprochen. 64 Prozent erklärten, ihr persönlicher Ansprechpartner habe weitere Schritte zur Verbesserung der eigenen beruflichen Situation verständlich besprochen. Damit stellen die Hartz-IV-Empfänger im Kreis Offenbach den Mitarbeitern unseres Jobcenters ein gutes Zeugnis aus!"

Besonders erfreulich: 61 Prozent aller Befragten waren mit den ihnen vermittelten und besprochenen Angeboten zufrieden. Nur 13 Prozent sind mit den Angeboten unzufrieden. Rund 51 Prozent der Langzeitarbeitslosen gaben außerdem an, sie sprechen mit ihren Fallmanagern auch über persönliche Lebensumstände und Probleme. „Diese Zahlen und auch die Tatsache, dass 78 Prozent der Beratung im Jobcenter des Kreises Offenbach ein sehr gut oder gut geben, machen für mich deutlich, dass sich unsere Fallmanager und die Mitarbeiter im Jobcenter der ProArbeit über die Jahre ein gehöriges Maß an Vertrauen erarbeitet haben", so Müller weiter.

Ein ähnliches Bild ergab die Umfrage was das Thema Bildungs- und Teilhabepaket betrifft. 61 Prozent der Befragten fühlen sich zum Thema Bildung und Teilhabe gut oder sehr gut informiert. 42 Prozent der Befragten nutzen die Leistungen des Teilhabe und Bildungspaketes. Davon sind 82 Prozent mit den Leistungen zufrieden, 18 Prozent beurteilen die Leistungen immerhin noch als durchschnittlich oder ausreichend.

Lediglich bei den Öffnungszeiten und der Zeitspanne bis ein Termin zustande kommt, waren viele Langzeitarbeitslose im Kreis Offenbach unzufrieden. „Wir haben diese Schwachstelle erkannt und werden entsprechend nachsteuern", erklärte Müller zu diesem Punkt. Überhaupt ist Müller mit der jüngsten Entwicklung im Hartz-IV-Bereich zufrieden. Dank der guten wirtschaftlichen Entwicklung konnten die Vermittlungen in den 1. Arbeitsmarkt im ersten Halbjahr dieses Jahres gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum um 23,8 Prozent von 1.507 auf 1.865 gesteigert werden. Müller: „Im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepaketes ist es uns zudem gelungen, die Zahl der in Anspruch genommenen Leistungen gegenüber dem Vorjahr deutlich zu erhöhen: die verausgabten Mittel werden sich bis zum Jahresende in diesem Bereich gegenüber dem Vorjahr nahezu verdoppeln."

Die Vermittlungen unserer Jugendlichen in Berufsausbildung konnten in den ersten neun Monaten dieses Jahres im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls um über acht Prozent gesteigert werden. „Bei der Jugendarbeitslosigkeit haben wir mit aktuell nur 3,6 Prozent arbeitslosen Jugendlichen zwischen 15 und 20 Jahren bereits statistisch gesehen die Vollbeschäftigung erreicht", machte Müller abschließend deutlich.

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