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Grundhafte Erneuerung der K 185

von Familien-Blickpunkt.de am 26/01/2017 - 11:42 |

Themenfelder: Leben und Gesellschaft

Grundhafte Erneuerung der K 185

Kreis Offenbach - Die Entwurfsplanungen für die grundhafte Erneuerung der K 185 Abschnitt Kreisverkehrsplatz Aschaffenburger Straße / Würzburger Straße bis Kreisverkehr Hauptstraße / Kettelerstraße / Ziegelweg werden zurzeit in den städtischen Gremien beraten, berichten Erste Kreisbeigeordnete Claudia Jäger, Bürgermeister Dr. Daniell Bastian und Erste Stadträtin Claudia Bicherl in einer gemeinsamen Presseerklärung. Im Kreisausschuss ist der Beschluss bereits im Juli 2016 erfolgt.

„Im Rahmen der Umsetzung unseres Leitbilds Mobilität haben wir, auch gemeinsam mit Hessen Mobil, die ursprüngliche Planung noch einmal unter die Lupe genommen“, führt Erste Kreisbeigeordnete Claudia Jäger aus, „um erstmals unter Berücksichtigung der Bedürfnisse aller Verkehrsteilnehmer den Umbau zu realisieren. Hier sind die Wünsche der Radler genauso eingeflossen, wie die der ÖPNV-Nutzer und der Fußgänger unterschiedlicher Generationen. Zur Realisierung des Umbauprojektes nimmt der Kreis insgesamt etwa 1,8 Millionen Euro in die Hand.“

Ein Gehweg entlang der K 185 verbessert nicht nur die Situation für die Fußgänger, die sich momentan auf ihrem Weg von und nach Klein-Welzheim vielfach auf der Fahrbahn bewegen. Er wird auch die Verkehrssicherheit insbesondere für die zahlreichen Schulkinder deutlich erhöhen.

Der Gehwegausbau beginnt am Hörsteiner Weg / Ecke K 185 auf der nördlichen Seite (Mainseite) und wird über den Schleifbachweg bis zum Fußweg Mainufer / Wasserburg geführt. Hier wird eine Querungshilfe angelegt. Die Breite der Mittelinsel wird so bemessen (3,00 Meter), dass auch Fahrradfahrer diese sicher benutzen können. Der Gehwegausbau wechselt an dieser Stelle auf die Wasserburgseite und wird bis zur Liebigstraße zum Verbrauchermarkt weitergeführt. Außerdem muss ein zusätzlicher Entwässerungskanal gebaut werden.

Die Bushaltestellen werden im Ausbaubereich der K185 barrierefrei umgebaut. Der Umbau der Haltestellen unter den Aspekten einer unbehinderten Mobilität umfasst den Einbau von Hochborden, um einen möglichst niveaugleichen Einstieg ins Fahrzeug zu ermöglichen und den Einbau von taktilen Leitsystemen, um Blinde und Sehbehinderte zu führen. Außerdem werden die Zugänge zu den Haltestellen an die Bedürfnisse mobilitätseingeschränkter Verkehrsteilnehmer angepasst. Der Bus wird auf der Fahrbahn halten. Auch die Zuwegung muss barrierefrei ausgebaut werden. Dies betrifft insbesondere die Querungsstellen, die zusätzlich an der Haltestelle Amtsgericht sowie Ecke Liebigstraße ausgebaut werden. Diese erhöhen die Verkehrssicherheit aus zwei Gründen: Sie garantieren das sichere Überqueren der Fahrbahn und sorgen für eine Senkung des Geschwindigkeitsniveaus, weil die geradlinige Straßenführung an diesen Stellen unterbrochen wird.

Um das Angebot und die Sicherheit für die Radfahrer zu verbessern, ist die beidseitige Führung von Radfahrstreifen geplant. Die Radfahrstreifen sind durch einen Breitstrich abgetrennte Sonderfahrstreifen. Sie sind für den Radverkehr immer benutzungspflichtig. Der Radfahrstreifen wird eine Breite von 1,85 Metern aufweisen.

Die Straßenbeleuchtungsanlage wird im Ausbaubereich des Gehweges komplett erneuert. Es werden neue Masten aufgestellt, neue Stromkabel verlegt und stromsparende LED-Leuchten montiert. Die Gesamtbaukosten betragen circa 2,5 Millionen Euro mit einem städtischen Anteil von circa 680.000 Euro. Die grundhafte Erneuerung und der Bau eines Gehweges als auch der barrierefreie Umbau der Bushaltestellen sind nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) zuwendungsfähig, so dass der Kreis Offenbach sowie die Stadt Seligenstadt mit einem Förderbetrag kalkulieren können, freuen sich die Erste Kreisbeigeordnete Claudia Jäger, Bürgermeister Dr. Daniell Bastian und Erste Stadträtin Claudia Bicherl. Nach dem derzeitigen Gesamtbauzeitenplan ist der Baubeginn für Frühjahr 2018 angesetzt. Aus der Bürgerschaft kam der Hinweis, dass nördlich des Fahrbahnteilers in Höhe des Verbrauchermarktes die angebaute Fahrbahnfläche circa 20 Meter vor dem Ende der Aufweitung für die Querungshilfe ausläuft. Dies führte zu einer Fahrbahnverengung, die in Kombination mit der an dieser Stelle fehlenden Markierung des Mehrzweckstreifens zu Konfliktsituationen im Begegnungsfall von Radfahrern und Pkw/Lkw führen konnte. Diese Mängel werden zwar durch die grundhafte Erneuerung der K 185 behoben, aber aus Gründen der Verkehrssicherheit wurde in enger und zügiger Zusammenarbeit zwischen dem Kreis Offenbach und der Stadt Seligenstadt diese problematische Verkehrssituation durch die Neumarkierung des Mehrzweckstreifens kurzfristig entschärft, so die Erste Kreisbeigeordnete Claudia Jäger, Bürgermeister Dr. Daniell Bastian und Erste Stadträtin Claudia Bicherl abschließend.

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